Das Konzept der "City" in Waze ist weiterhin *BS*.
- Ortsgrenzen werden auf Basis der City gerendert. In manchen Bereichen ist die eigentliche Stadt jedoch eher klein, der Bereich zugehöriger Ortsteile (räumlich mehr als klar getrennte Ortschaften) aber recht groß. So wächst die Stadt Ulm beispielsweise in der Darstellung von ein paar Kilometern auf geschätzt 30 km Durchmesser. Bis vor Kurzem gab es hier noch einen sinnvollen Passus für Ausnahmen: Wenn der Ortsteil räumlich klar getrennt ist, galt das Namensschema: Ortsteil (Ort). Das war sinnvoll und wäre ggf. später bei einem zusätzlichen "Ortsteil"-Entity in der DB einfach per DB-Skript zu trennen gewesen. Das wurde jetzt aber wohl revidiert... Und schon fangen Leute an, die zusätzlichen Informationen nach /dev/null zu verschieben...
- Gibt es z.B. einzelne Höfe außerhalb eines Ortes, gibt es einen spitzen Peak dorthin, wegen einer einzigen, winzigen Straße bzw. einzelnen Adresse.
- Es gibt keine einheitliche Ortsliste. Der eine schreibt "Ulm", der nächste "Ulm (Donau)" (korrekt, da es noch andere Orte mit dem Namen gibt), ...
- Wenn man, wie nach aktuellem Wiki-Stand, auch Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften mit der Ortschaft benennen soll, erhält man als Ergebnis auf dem Client nur noch eine große, deutschlandweit graue Fläche... Weil ja schließlich jede Straße irgendwo hin gehört. Bis vor kurzem war das noch anders geregelt (nur Straßen innerorts bekommen eine City zugewiesen), was ich als wesentlich sinnvoller beurteile.
Weshalb hier immer wieder das Argument mit der Navigation genannt wird, ist mir auch nicht so klar... Die Adressauflösung wird doch sowieso nicht direkt von Waze übernommen, da Waze ja noch nicht mal Hausnummern kennt... Oder hat sich da inzwischen was geändert?!?
Generell ist mir inzwischen die Lust vergangen, überhaupt irgend was an Waze zu editieren (und ich war zuerst vollauf begeistert und habe praktisch die halbe Ulmer Umgebung editiert). Man steckt wasweißichwieviele Stunden in die Editierung, kurze Zeit später macht jemand anderes alles wieder kaputt, weil er eine ungültige City-Benennung verwendet, Abbiege-Anweisungen zerstört, sich nicht an die Straßen-Zuordnung hält oder was auch immer. Das alles immer wieder auf's Neue gerade zu biegen, wird mir allmählich zu doof.
Das Konzept von Waze finde ich prinzipiell nicht schlecht, manche Dinge wie z.B. die City sind aber schlecht gelöst. Und durch die ständig wechselnden Definitionen, was jetzt wie gemacht werden soll, endet alles in einem Chaos. Der Eine macht es so, der andere so... Und alles war irgendwann vielleicht sogar mal richtig. --> (Wildwuchs)³
Solange jeder im Bereich seiner Routen alles ohne Kontrolle editieren kann, wird sich daran wohl auch nichts ändern. Klar, prinzipiell ist das ja die große Stärke von Waze, aber unter den gegebenen Umständen (öfters wechselnde Vorgaben; User, die diese Vorgaben nicht bzw. nicht jeden Tag lesen) ist es eine ABM-Maßnahme... Und es ist ja nicht so, dass ich sonst nichts zu tun hätte... Vielleicht wäre es hier einfach angebracht, dass ein User vor der ersten Editierung z.B. durch eine kleine "Prüfung" gezwungen wird, sich die Anleitungen durchzulesen. Dagegen spricht vielleicht, dass es viele User abschreckt. Aber auf User, die nicht nach Vorgabe anfangen zu editieren, kann das Projekt vermutlich auch verzichten...
So, genug ausgekotzt... Ich beschränke mich halt vorerst nur noch auf Korrekturen von Fehlern, die mir selbst aufgefallen sind. Die restliche Editierungs-Arbeit und den Ärger darüber, dass es umsonst war, überlasse ich vorerst den anderen

Greez
TestExpress