Bei den Meldungen fehlen mir einige Meldemöglichkeiten.
So wäre es sicher mehr als interessant, verschneite (nicht geräumte) Straßen zu melden, die normalerweise ins Routing Eingang finden. Ebenso Strecken mit “stark Regen” (nicht überflutete Straßen, aber Sicht gering und Aquaplaninggefahr).
Fürs Routing wäre es auch sinnvoll Durchfahrtshöhe und Breite angeben zu können. Natürlich müsste dann Fahrzeug Höhe, Breite und Gewicht hinterlegt werden können , um das Routing entsprechend anpassen zu können (es bringt nichts, die kürzeste Route angezeigt zu bekommen, wenn ich mit 2,20m Breite die 2m Durchfahrt nicht schaffe oder zu schwer für die Brücke bin oder zu hoch für den Tunnel usw.). Vielleicht ist auch die Fahrzeuglänge bei engen kurvenreichen Strecken ein Thema …
Soweit ich das verstanden habe, wird ein Stau auch aus der gefahrenen Geschwindigkeit ermittelt (also nicht nur durch eine Staumeldung). Wenn ich also einen Halt wegen Tanken, Essen (DriveIn) etc. einlege, müsste ich jedesmal Waze beenden damit meine “Standzeit” nicht meine Fahrzeit “ruiniert” und u.U. einen Stau daraus macht?!
Weshalb gibt es keine Möglichkeit einen “Pause” Button zu nutzen? Warum muss ich Waze beenden?
Oder finde ich den nur nicht?
Bei den Meldungen besteht immer die Gefahr den User zu überfordern. Praktisch ist das alles möglich, aber zurzeit schaffen es User nicht mal einen mobilen Blitzer richtig zu melden. Viele drücken hierbei einfach nur auf Kontrolle.
Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, wenn keine der spezifischen Gefahren passt, eine allgemeine Gefahrenmeldung abzusetzen.
Sicherlich sehr interessant, aber im Vergleich zu anderen gewünschten Features eher nachrangig. Das Routing klappt zu 98% auch ohne diese Angaben recht gut, da Waze grundsätzlich nur Autos, Taxen und Motorräder unterstützt. Für besonders enge Straßen wurde der Straßentyp “Enge Straße” bzw. “Narrow Street” eingeführt. Dieser bietet die Möglichkeit besonders enge Straßen zu mappen, allerdings gab es mit diesem Straßentyp viele Probleme und die Auswirkungen auf das Routing sind immer noch nicht ganz klar, deswegen wird er zurzeit in DE nicht verwendet.
Grundsätzlich stimmt deine Aussage, allerdings greift dieser Staumechanismus (meines Wissens) nicht bei Parkplatzstraßen (PLR), deswegen sind wir versucht Parkplätze und z.B Einfahrten in Tankstellen als PLR zu mappen. Somit beendet Waze das Routing nicht auf der Straße, sondern der PLR.
Man könnte den “Sleep Modus” dazu missbrauchen. Waze beendet dann das Routing und fragt bei der Deaktivierung des “Sleep Modus”, ob die Route fortgesetzt werden soll. Im Sleep Modus werden keine Daten übertragen. Dieser Workaround ist meiner Meinung aber durch die PLR nicht notwendig.
Bei den Wettermeldungen gibt es die “Vereiste Fahrbahn”, die sicher auch für Schneeglätte passend ist. Starker Regen mit Sichtbehinderung ist oft eine Sache von Minuten, dazu ist die Einschätzung, was ein Starkregen und was Sichtbehinderung ist, auch sehr subjektiv. Und Aquaplaning liegt zu stark an der eigenen Fahrweise, der Qualität und der Restprofiltiefe der Reifen, das lässt sich meiner Meinung nach kaum vernünftig einschätzen und melden.
Waze ist in erster Linie eine Navigation für PKW, entstanden als App für Pendler auf dem Weg zur Arbeit, daneben gibt es noch die Möglichkeit, Motorrad oder Taxi als Fahrzeugart auszuwählen. Für die von Dir gewünschten Anforderungen bezüglich Höhe, Länge, Breite oder Gewicht gibt es kommerzielle Anwendungen.
Siehe auch die vorherige Antwort: Parkplatzstraßen unterdrücken eine mögliche Stauerkennung, darum ist es auch wichtig, diese bei Tankstellen und ähnlichen örtlichen Gegebenheiten einzutragen. Bist Du dann auf einer derartigen PLR (Parking Lot Road), kannst Du Waze auch einfach weiter laufen lassen, dann wird lediglich Deine geschätzte Ankunftszeit laufend aktualisiert.
Leider wurde ich in der Vergangenheit von TomTom oder auch G-Maps auf Strassen geführt, wo man sich nur auf den Kopf greifen kann! Genau da wäre es wünschenswert gewesen, wenn das Navi die knapp 2 Meter breite Strasse (mit Gegenverkehr!!!) in Meran umfahren und mich eine breitere, dafür halt etwas längere Route (5 Minuten “Zeitverlust…”) geführt hätte.
Oder in der Steiermark bei Bad Gleichenberg im Winter bei Schneefall anstatt der kürzeren (um 6 km!) Route, dafür nicht geräumte Strasse (weil die nur eine Landstrasse und keine Bundesstrasse ist), eben die längere Route auf der geräumten Bundesstrasse gewählt hätte.
Wenn ich als Ortsunkundiger dann experimentieren muss (fahre ich halt nicht die angesagte Strecke, sonder gerade weiter und hoffe dass ich dann vernünftig geführt werde und dort ankomme wo ich will), wozu bitte brauche ich dann ein Navi?!
Was das Überfordert sein und nur für PKW etc angeht: Diese und ähnliche Antworten höre ich nicht zum ersten Mal… Meine Erlebnisse sind dann immer Einzelschicksale… Alles ein bisserl sehr kurzsichtig - ein Navi sollte heute mehr sein und können als vor 10/20 Jahren wo man schon froh sein musste wenn es einem ohne Aussetzer von A nach B geführt hat - natürlich ohne Staus o.ä. zu berücksichtigen.
Aber solange es kein Navihersteller Wert findet diesbezüglich was zu tun, wird sich daran auch nix ändern.
Offensichtlich sind der Grossteil der Kunden mit dem Angebotenen ja auch zu frieden und nach Eurer Aussage mit mehr eher überfordert…
Seit mir nicht bös,aber die die mit solchen Einstellungen, Meldemöglichkeiten etc. überfordert sind, sollen bitte beim guten alten Papierplan bleiben! Die sind ja auch sonst mit dem ganzen elektronische Schnick Schnack überfordert und jammern ständig rum das früher alles einfach und besser war…
Danke aber für die Tipps und Alternativen beim Wetter. Das mit der engen Strasse kenne ich nicht - kann ich das direkt vor Ort melden und was ist “eng”? Für einen Fiat 500 wird breit genug sein, für die meisten SUVs aber nicht … Von LKWs rede ich gar nicht
Übrigens, auch PKWs können mit Dachbox oder Räder bei der einen oder anderen Durchfahrt Probleme haben… Da muss man keinen Sattelschlepper oder Wohnmobil fahren…
Wie schon gesagt, das mit nur Taxi, PKW und Motorrad ist ein bisserl Kurzsichtig…
Waze hätte das Zeug aufgrund der Meldungen und wirklichen Echtzeitanzeigen allen anderen Navigationssystemen den Rang abzulaufen! Wenn es jetzt noch mehr könnte als die Anderen und sich nicht darum Sorgt seine Anwender möglicherweise zu überfordern oder zu sehr abzulenken, sondern uns Anwender die Entscheidung zu überlassen was wir nutzen wollen, wäre es auch hier einzigartig…
Vielleicht könnte ich dann endlich auf weitere Systeme verzichten - so ein Service muss auch nicht gratis sein…
Da würde ich mir auch gerne einen Expertenmodus wünschen, ähnlich wie es den Editormodus in der App gibt. Viele sind völlig überfordert, andere brauchen noch viel mehr Möglichkeiten :lol:
Mir sagte letztens jemand:“80% meiner teuren Kamera braucht man nie im Leben!”
Worauf ich sagte, genau diese 80% brauche ich als Fotograf!
Ich bin schon durch Gegenden gefahren wo ich als erfahrener Fahrer ins schwitzen kam.
Waze kann auch nicht wissen, wie erfahren der User ist. Meine Frau stieg z. B. schon mal aus und bat einen fremden Mann das Auto durch die enge Passage zu fahren. :lol:
Ich möchte keinen neuen Thread eröffnen. Was mir neuerdings aufgefallen ist, anhand des Beispiels Kiesgrubenweg in Köln, dass Waze nicht um Staus herum umleitet.
Auf dem Kiesgrubenweg ist neuerdings morgens zwischen 6 und 6:30 zur Emil-Hoffmann-Straße fahrend bis hin zur Bonner Landstraße immer Rückstau (zwischen 10 und 15 Minuten benötigt man für dieses Teilstück). Wenn man aber nicht zur Shell möchte, wie 95% der dortigen Stausteher, dann kann man zwar längere Wege nehmen, die aber zeitlich besser angelegt sind als der sprit- und zeitschluckende Stau.
Woran kann das liegen?
Moin!
Kannst Du mal einen Permalink zum entsprechenden Abschnitt posten? (Mehrere Segmente mit gedrückter [STRG]-Taste markieren!) Dazu wäre dann noch gut zu wissen, wo Du Deine Route startest und welches Ziel Du hast. Mit diesen Angaben können wir dann besser prüfen, ob es dort ein Problem gibt.