Soll die Schreibweise auf “Gemeinde - Ortsteil” geändert werden?
GGraf: ja (aber ohne Leerzeichen) - da es Orte gibt, die den offiziellen Zusatz in Klammern haben, Beispiel Frankfurt (Oder) - das wäre bei der Verwendung “Ortsteil (Gemeinde)” das Dorf Frankfurt, das zur Gemeinde Oder gehört … *g
Sollen prinzipiell nur Gemeinden in das City-Feld?
scg1176: ja (besondere Fälle können ja immer noch extra geregelt werden)
Sollen Stadtteile mit aufgenommen werden?
scg1176: nein (alles was mit einer Kernstadt zusammenhängt, gehört nicht ins CityFeld. analog Angabe bei plz-server)
Soll die Schreibweise auf “Gemeinde - Ortsteil” geändert werden?
scg1176: nein (meiner Meinung nach nicht so angenehm zu lesen und für viele Editoren ein Haufen Arbeit beim ändern)
Sollen prinzipiell nur Gemeinden in das City-Feld?
scg1176: nein (Ortsteile sind eine gute Orientierung, da sie auf jedem Ortseingangsschild stehen. CityLayer zu großflächig. keine Unterscheidung mehr möglich. und dann kann man den CityLayer gleich abschalten)
Meine ausführliche Stellungnahme findet ihr im Wiki-Talk.
scg1176: ja
Was bringt mir aber der Stadtname über einem Waldgebiet? Gar nix. Warum steht auf Landkarten der Stadtname über der Stadt und sonst nirgends?
Inselbildung? Ich verstehe den Aspekt der abgelegenen Hütten etc., aber für solche Fälle kann man ja Sonderlösungen verwenden?! Ich finde es aus optischen Gründen und wegen der Orientierung schlecht, wenn ich nur einen Riesenfleck mit einem Stadtnamen über einem großen Gebiet habe, wo Felder, Wiesen und Wälder dazwischen liegen. Dann besteht die ganze Karte eigentlich nur aus “Großstädten”, wo ich wieder bei der Frage nach dem Sinn ankomme…
“Kleinsiedlungen, Höfe, abgelegene Gastronomiebetriebe” haben natürlich eine Adresse und somit kann man die auch einer Stadt etc. zuordnen. Wo ist da das Problem? Warum müssen deswegen gleich alle Straßen einen Cityfeld Eintrag haben???
Und die Straßen, die zwischen den “Inseln” liegen und wo keiner wohnt/keine Hütte etc. steht, wozu muss man die finden? Ich habe noch nie eine Straße im Wald gesucht…
Ich sehe den Sinn des City-Felds nicht in erster Linie darin, für eine hübsche Optik auf der Landkarte zu sorgen.
Zuallererst ist es ein Feld in einer Adressdatenbank, in der jede Straße durch einen Straßennamen und einen Ortsnamen identifiziert wird. Ich erinnere mich an einen Beitrag in einer früheren Ausgabe dieser Diskussion, den ich jetzt gerade nicht finde, der darauf hinwies, dass bei der heutigen Praxis die Stadt mit den meisten Straßen und der größten Ausdehnung die Stadt “no city” ist - absurd.
Dass das City-Feld ebenfalls dazu genutzt wird, einen Ortsnamen für die Kartendarstellung abzuleiten, ist in meinen Augen lediglich ein nachrangiger Nebeneffekt. Das hat für mich eine ähnliche Qualität wie Wälder, Seen und Flüsse: Ich schätze sie, mag die nette Darstellung, die attraktive Optik - aber für die Navigation sind sie ohne Belang. Ich brauche Waze nicht, um mich an Ortsnamen auf der Karte zu orientieren - ich benutze Waze ja gerade deshalb, weil die Maschine das Orientieren für mich übernimmt. Die Zeiten von Wegbeschreibungen der Sorte “… bei Matratzen-Concord biegst du dann rechts ab und kurz nach der Bushaltestelle kommt eine scharfe Linkskurve und …” sind vorbei. Waze zeigt mir eine violette Fahrtroute und der folge ich. Wenn dann ein Gemeindename über den Wipfeln der Bäume schwebt, ist das für mich keine Fehlfunktion.
Waze bzw. ein Navi soll aber nicht dafür sorgen, dass der User sein Hirn ausschaltet und blind auf der violetten Linie fährt! Man orientiert sich auf Landkarten (und ja, Waze ist genauso eine Karte wie GMaps oder eine klassische Landkarte) eben anhand solcher Orientierungspunkte. Und wenn ich dann in Deutschland nur durch eine große Stadt fahre, wo ist dann der Sinn?
Eure Argumente sind nicht hilfreich…
Du sagst:
das Routing übernimmt alles für Dich
in D ist die größte “Stadt” die “no city” Stadt (mal abgesehen davon, dass noch viele Ortschaften BaseMap, also ohne City Eintrag, sind!)
es darf keine Straßen ohne Ortsname geben
es ist Dir egal, ob Stadtnamen über Sachen stehen, die gar nicht zur Stadt gehören (Bei Stadt meine ich, da stehen Gebäude und ein Ortsschild)
Was sind das für Argumente und worauf begründen sie sich? Wer sagt, dass es keine Straßen ohne Cityeintrag geben darf und warum?
Alles, was innerhalb eines Ortsschilds liegt, wird mit City Eintrag benannt. Außerhalb haben die Straßen ja immernoch ihren Straßennamen. Also wenn ich im Wald von der Stxxxx auf die LAUxx abbiegen muss, brauche ich da überhaupt keinen Stadtnamen. Mal abgesehen davon, dass ich zum Routing auch keine Straßennamen bräuchte, das ging ja früher auch ohne. (hier links abbiegen, in 100m rechts abbiegen)
Ich frage nochmal: Wozu braucht eine Straße außerhalb einer Stadt einen City Eintrag? Weil die Straße von der Stadt gemäht und bepflanzt wird? Machen wir hier ein Programm für Bürokraten oder für das Landratsamt? Wer navigiert zu einem Ziel, wo nichts ist außer Bäume oder Grashalme?
Wenn Dein MatrazenConcord mitten im Wald gebaut wurde, ja dann gib dem Parkplatz davor einen CityEintrag (der auch in der offiziellen Adresse des Ladens steht) und schon passt alles. Warum muss die Straße dorthin über Stock und Stein auch einen Stadtnamen haben?
Warum steht der Stadtname auf allen bisherigen Landkarten nur über der Stadt?
Wozu stehen Ortsschilder vor der eigentlichen Stadt und nicht an der Gemeindegrenze?
Warum wollt ihr die Bürokratie in D noch umständlicher machen? Als nächstes schlagt ihr dem Bund vor, die Ortsschilder zu versetzen, damit man, falls Waze ausfällt, die Holzfällerhütte im Wald finden kann…
wenn Wälder, Seen und Flüsse so unwichtig sind, warum verschwenden wir dann Zeit, sie einzufügen?
Waze soll wie jedes andere Navi den Fahrer von der Streckenplanung entlasten, auf die Weise bekommt man die Kapazität frei um sich um irre Radfahrer, abrupte Spurwechsler, unverhoffte Rechts-vor-links-Fallen etc. zu kümmern. Mit “Hirn ausschalten” hat das nichts zu tun, im Gegenteil.
Ich weiss dass es hierzu auch eine andere Meinung gibt - von Leuten die das Navi quasi als Moving Map einfach mitlaufen lassen. Die entlasten sich aber nicht wirklich, sondern verschaffen sich bloß noch mehr ablenkende Informationen. Fahrsicherheit gewinnt man so nicht.
Wenn ich das zusammenrechne, meinst Du also, wir sollten Ortsteile auf jeden Fall einzeln benennen, um die Routenberechnung zu beschleunigen? gordonski Dieser Text ist unvergrößert nur auf einem Super-Retina-Display und mit verdammt guten Augen zu lesen
Nein, das sagt der Artikel nicht. Der Artikel sagt vielmehr aus: a) Waze versucht, möglichst viel Strecke auf dem Fernstraßennetz zu schaffen, b) Zu viele Wechsel in den Ortsnamen machen die Strecke für den Algorithmus kompliziert und können zum Abbruch führen.
Daraus ergibt sich, dass verschiedene Ortsnamen technisch Nachteile bringen, und das Routing davon profitiert, wenn Streckensegmente nicht ohne wichtigen Grund verschiedene Ortsnamen haben.
Und, wer wohnt im Wald? >> auch sinnlos, eine Landstraße mit City zu benennen, wenn da nix ist!
Du sprichst die Gruppierung der Segmente anhand Straßenname und City Eintrag an. Ist mir bekannt.
Ihr folgert nun daraus: Wenn wir alle Straßen mit einem City Eintrag versehen, haben wir (wieder mal) einen schönen Workaround, um die möglichen Berechnungsprobleme zu kompensieren!
Mal abgesehen davon, dass ich in fertig editierten Areas (also keine BaseMap mehr) noch nie Berechnungsprobleme hatte, ist das nur eine arbeitsintensive Zwischenlösung für ein (wahrscheinlich nicht einmal) alltägliches Problem, das man sich einredet… Ständig muss man schon Erledigtes wieder bearbeiten, weil irgendjemand auf die Idee kam, einen lang erwarteten Bugfix etc. mal eben zu umgehen. Und wenn er dann da ist, dann muss man es wieder in die Ursprungsform bringen.
Ergo: Nur weil Waze Routen so gruppierend berechnet und ab einer gewissen Länge nicht mehr klar kommt, muss ich mich bzw. die Landkarte auf den Kopf stellen und Sachen machen, die es so eigentlich nicht gibt?! Das ist Schwachsinn!
Du richtig gedeutet, worauf ich heraus wollte.
Nicht ohne Grund poche ich in AT so darauf, dass überall (Ausnahmen abgesehen) der Gemeindenamen eingetragen wird.
Das Ergebnis ist seit dem letzten Karten-Update deutlich spürbar geworden. In den bereits überarbeiteten Teilen funktioniert die Routing-Berechnung teilweise schon extrem flott. Ein “Ops, es konnte keine Route ermittelt werden” gehört schon (fast) der Vergangenheit an.
Natürlich spielt da auch die Bereinigung der Freeways usw. eine Rolle, aber früher war ich oft froh überhaupt eine Route zu bekommen, jetzt sind drei Routen in unter 10 Sekunden berechnet.
Ich habe das Abstimmungsergebnis in die Diskussionseite übernommen. Ich hoffe die Reglung hält eine Weile. Zumindest bis D einmal grundeditiert ist.
Nächster Abschnitt: Ortsgrenzen
Ich habe bisher nichts dazu geschrieben, weil ich erst das Namensthema durch haben wollte. Ich finde diesen Satz, so wie er da steht Blödsinn. Aus mehren Gründen:
Es ist nicht möglich mit dem City-Layer ein Polygon erstellen, welches der Bebauung eines Ortes entspricht. (Rundung und nur konvex) Man sieht das auch schön, bei den Staaten, die die Gemeinde an Gemeinde Regel haben, dass dort immer Luft zwischen den Polygonen bzw. sie sich überlappen.
Das Ortseingangschild legt nur den Beginn der geschlossenen Ortschaft fest und damit das prinzipielle Geschwindkeitslimit. Das hat mit der Ortsgrenze erst einmal nichts zu tun.
Soll jetzt deswegen jede Straße zwingend einem Ort zugewiesen werden? Ich denke das ist nicht nötig. Hat die Straße keinen Namen oder ist nichts adressierbares an der Straße braucht sie auch nicht zwingend einen Ort. Es ist natürlich nicht schlimm, wenn ihr ein Ort zugewiesen ist. Wenn das halbwegs gleichmäßig um den Ortskern passiert, wird Waze den Ortsnamen auch in der Nähe des Ortskerns einblenden. Es sei denn, es handelt sich um das schöne Kleinstädtchen ‘w’, welches immer noch halb D ziert.
Nur eines dürfen wir nicht machen. Wenn wir mit Ortsteilen arbeiten (was wir gerade beschlossen haben) zwischen den Orten mit den Gemeindenamen arbeiten. Die Wirkung sieht man auch an dem schon erwähnten Kleinstädtchen mit dem kurzen Namen. Das sieht nicht nur sch… aus, sonder n führt auch dazu, dass von Waze generierten Meldungen eine blödsinnige Ortsangabe enthalten. Statt einem “… in der Nähe von …” was bei einem unbenannten Segment generiert wird (Daher haben Freeways keine City-Namen), bekommt man ein ‘… in …’ mit einem nicht konkret zuordenbaren Bezug.
Solche langen Berechnungen habe ich bisher nie gehabt. Und einen Abbruch nur, als ein Kartenfehler auf der Route war. Auch lange Routen mit ca. 500km dauerten bei mir nie länger als 5 Sekunden. Und da ist bisher auch nicht alles mit City Eintrag versehen.
Und genau das hat lordsurfer auch schon gesagt und da bin ich 100% dabei. Solche Angaben sind dann überflüssig, weil das dann überall sein kann. Ist doch ein Unterschied, ob ich einen Unfall in der Nähe eines Ortes genannt bekomme oder ob ich eine Unfallmeldung bekomme, bei der die Straße 50km lang durch eine Gemeinde verläuft!
Ich halte das für ein “urban legend”, dass die Bezeichnung der Segmente etwas Entscheidendes mit der Berechnungsgeschwindkeit zu tun hat. Die beiden Routen z.B. von Berlin bis Bad Wildbad im Schwarzwald haben eben etwa 15sec gedauert für rund 800km.
Entscheidend sind primär die Anzahl der Segmente und Entscheidungungen die der Algorithmus durchlaufen muss. Und da hat D ganz andere Probleme mit der Basemap als AT insbesondere die ganzen sinnlosen “Brückensegmente”, Feld-, Wald und Wanderwege. Auf 10km Straße schmeiße ich bestimmt 5-10 sinnlose Segmente weg. Dann sind da noch die ganzen kaputten Kreuzungen, bei denen die Segmente nicht auf einen Punkt laufen, sondern noch mal so ein Micro 2-5m Stück drin ist. Die zu eleminieren ist wirklich wichtig. Das Zusammenlegen von doppelspurigen Straßen und Vereinfachen von Kreuzungen hilft dem Algo auch, darum machen wir das ja, obwohl man dass außerhalb der Megaeditier niemanden erklären kann.