Ortsgrenzen und Benennung

Hm argus, ich verstehe dein Anliegen so, dass es dir um eindeutige Segmentbezeichnungen geht - vielleicht mit dem Ziel, die Datenbasis so auszubauen, dass es möglich wird, darin die Adressen von Navigationszielen zu finden, ohne auf die Dienste eines Drittanbieters angewiesen zu sein. Ist es das, worum es im Kern geht?

Aber gerade diese angestrebte Eindeutigkeit einer Adresse lässt sich alleine mit der Kombination

Ortsname (ggf. nebst Ortszusatz) und Straßenname

nicht herstellen. Da die Waze-Datenbank anders als der PLZ-Server kein Feld für die Postleitzahl vorsieht (und es müßig ist, dessen Einführung erneut zu fordern), kann man die Eindeutigkeit der Adressen kaum anders herbeiführen als durch Angabe des Ortsteils, ob nun alleine oder in Verbindung mit dem Ortsnamen. Wie sonst soll man die unterschiedlichen 3 Hauptstraßen, 2 Poststraßen und 3 Bahnstraßen von einander abgrenzen, die zum Beispiel im Stadtgebiet Köln friedlich koexistieren?

Gute Grüße
Mobilat

Moin …

Da ich der Übeltäter bin, der in Lohmar wohnt und dort als AM angefangen hat, möchte ich mal was dazu schreiben:

1. Ort vs. Gemeinde vs. Verwaltung
Lohmar gehört zu Rhein Sieg Kreis (Gemeinde) und ist ein Ort UND ein Verwaltungsbezirk. Der Ort ist relativ klein, der Verwaltungsbezirk riesig, die Gemeinde noch größer. Es erschien mir sinnlos solche Grauen Flecken zu produzieren, bei dem dann der Ortsname auf dem Client über Wahlscheid stand. Das war nicht zielführend. Daher (und weil das Feld ORT hiesst) habe ich den Ortsnamen genommen…

2. Graue Flächen

Die grauen Flächen sind nur im Editor und im Schema Map Edit zu sehen … leider! Denn in jedem anderen Navi sind Ortsgrenzen ersichtlich. Viel besser als die selbsterrechneten Polygone wäre aber ein POI, mit dem man den Ort einzeichnen könnte. Denn bei einem Blick auf den Client sieht man dann auch sehr schnell, dass man doch besser den Fuss vom Gas nehmen sollte :smiley:

3. Ortsnamen auf dem Client
Ich bin der Meinung, dass der Ortsname über genau dem Ort stehen sollte und nicht irgendwo im nirvana. Denn auch ohne Routenberechnung nutzt man machnal sein Navi und sieht: Oh: Hier liegt also Lauterbach :slight_smile: Wenn ich durch NL fahre und mitten auf dem Feldweg stehe aber nach waze mitten in Einhoven oder Zwolle,… das macht mich stutzig :shock: :shock:

4. Meldungen
Gerade bei grossen Städten oder Gemeinden sind Meldungen von Staus und Gefahrenstellen nicht sinnbringend, wenn dort als Lokation nur der Gemeindename steht. Deswegen habe ich Köln auch in Stadtteile “zerlegt”. Und es macht schon ein Unterschied bei einem Stau auf der B484 ob der in Lohmar oder Wahlscheid ist. Wenn ich sehe, er ist in Wahlscheid kann ich ihn gezielt umfahren. In München brauche ich um die zu erkennen schon die Kenntnis eines Taxifahrers.

Daher: Ein Ort ist ein Ort! Hat gelbe Schilder… dazwischen liegt das, was zur Gemeinde gehört … und ein Feld “Gemeinde” haben wir nicht :slight_smile:

CU
Jens

Dazu ist mir nichts bekannt, vllt. wissen da andere mehr. Aber denke, dass dies so bestehen bleibt, schon da Bing die Aerials liefert.

Wenn ich nicht weiss, wo die Strasse hingehört gehe ich wahrscheinlich über eine Suchmaschine im Web. Was wahrscheinlich ein grosser Teil der Suchenden tut. Daher ergeben sich dann oben genannte zwei Möglichkeiten.

Nun da noch nicht benannt, zeigt der Client dazu keine Lösungen, auch Bing oder Google kennen die Strasse nicht. Eine Auswahl wäre sicherlich optimal. Der Client gibt mir im Moment nur die Möglichkeit Hausen BW, was mich aber auch nicht an den richtigen Ort bringt.

Dilemma, daher meine Fragen, was soll ich nun benennen. Laut offizieller postalischen Anschrift tendiere ich eben eher zu Bad Krozingen. Das einfachste wäre von Waze ein Feld für Ortsteile.

Im Prinzip dient das Feld zur Benennung jeder vorhandenen Strasse.

Hausnummern sind immer noch auf unserer Wunschliste.

In solchen Situationen ist die Angabe mit Stadtteil/Ortsteil schon noch die einzige Lösung, da gebe ich Dir Recht. Frage ist dann lediglich nur, müssen alle Straßen dann unbedingt auch den verschiedenen Stadtteilen zugeordnet werden auch wenn sie nicht doppelt existieren. Persönlich würde ich nur die Straßen mit Stadtteil/Ortsteil angeben die doppelt sind und der Rest “Keep it simple”

Naja, Übeltäter oder nicht, dies ist ja nicht so wichtig, stand ja so im Wiki. Von dem her kein Vorwurf, sondern einfach meine Verwirrung betreffend der Adressen Suche.

Dies war sehr abhängig von der jeweiligen Zoomstufe auf dem Client, aber wurde durch Waze einiges verbessert und ist heute nicht mehr das selbe. Ich sehe dies auch als Sache von Waze an, das zu beschränken.

Das (POI) wäre eine interessante Idee. Ich hoffe natürlich auch, dass man auch den Blick aus dem Fenster macht, dann sieht man auch schon, dass man den Fuss vom Gas nehmen soll… :wink:

Ich benutze den Client auch nicht nur zum navigieren. Daher verstehe ich was Du meinst. Andererseits wenn ich einen Feldweg befahre, sehe ich auch ohne Client, dass ich nicht mitten in Eindhoven bin. Fände aber auch interessant zu wissen, dass dieser besagte Feldweg zu Eindhoven gehört, rein um zu wissen, wo ich mich überhaupt befinde, sofern ich nicht ortsansässig bin. Auch das Gegenteil kann hierbei ein Vorteil sein. Daher der Anstoß dieser Diskussion und nicht zuletzt, um die Widersprüche im Wiki zu klären.

Dies (Köln) hängt aber auch davon ab, ob man die Stadtteile kennt oder nicht. Der Auswärtige, der die Stadtteile nicht kennt, braucht dann auch die optische Meldung auf dem Client, um den Stau zu lokalisieren, da er sich darunter nichts vorstellen kann. Abgesehen davon wenn er die Sprache nicht beherrscht. Folglich wird er sich den Kegel auf dem Client anschauen, wenn er vom User gemeldet wurde oder halt die automatisch Ausleuchtung.

Man sollte sich betreffend der Meldungen vor Augen führen, dass es eine Text und eine Optische Komponente gibt, viele User versuchen die Meldungen nur auf die Text Komponente abzuwälzen, was aber nicht in jedem Fall das Beste ist. Dies führt dann eben zu Kilometer Angaben und sonstigem, was es in den seltensten Fällen wirklich braucht und das ganze nur komplizierter macht.
Klar wenn die B484 Ortsbezeichnungen hat, ist auch klar wie der Text heisst im Client, und für den Ort ist die optische Komponente zuständig.

Öhhh. Wenn ich mir nun die B484 genauer anschaue, stelle ich fest, dass sie von Donrath bis fast Ortsausgang Wahlscheid gar keine Ortsbezeichnungen hat, nicht mal in Donrath selber.

Werden die Bundesstraßen in Deutschland gleich gehandhabt, wie die Autobahnen?

I posted that Waze is re-developing the search engine, so results from it’s own database are getting priority before the external database is used. So if a search string is not found in the Waze DB, it will search in the external DB…

Genau… weil die Ortsangabe dort nicht benutzt wird von der Strasse, sondern von dem “Polygon”. Für die Meldung muss eine Strasse nur in oder in der Nähe eines “Orts-Polgons” zu sein. :slight_smile:

War Dir das noch nicht aufgefallen?? :o :o

Jens

Aha,
denke ich weiß jetzt wie argus-cronus denkt, wenn eben alle Straßen einer Verwaltung zugerechnet werden, fällt die Aufteilung der Orte in Gemeinden weg, nach dem Motto “keep simple”. Kann ich nachvollziehen, ging für mich aber aus der Überschrift nicht hervor… :slight_smile:

Man bemerkt, daß du nicht in so einem Ort aufgwachsen bist :mrgreen: Wenn so ein Ort z. B. eine 1000-Jahr-Feier ausrichtet, nach der ersten Urkundlichen erwähnung des Ortsnamens meistens. Dann wird bei einer Gebietsreform der Ort in der Gegenwart eingemeindet. Und jezt soll dieser 1000-jährige Ortsname im Navi auch nicht mehr auftauchen ? Wie gesagt, in Ländlicher Gegend liegen da km unbebautes Land bis zum Verwaltungsort…
Übrigens bei Google: Wenn man den Hauptort sucht kommt der Hauptort mit Verwaltungsgrenze und Bebauungsgrenze wenn man die Gemeinde sucht und sie ist bekannt kommt nur die Bebauungsgrenze.

Da ich jetzt den Sinn dieser Diskussion hoffentlich verstanden habe, kann ich mich auch ein wenig zurücklehnen:

  • ich denke daß mit dem Feld “city” natürlich die Bebauungsgrenze nach Ortsschild gemeint ist, sonst hätte Waze beim neuen Editor nicht gleich vom Anfang an den City-Layer nach diesem Feld mit veröffentlicht… Alle anderen Vermutungen wie Citylayer irgendwo einkaufen und einen Extralayer auf die Karte legen usw widersprechen natürlich dem Crowdsource-Projet und sind halt reine Vermutungen… Was machen wir wenns nicht so kommt? Alles zurückeditieren?
  • hier wird wieder ein Workaround für ein Problem besprochen, das Waze ganz einfach durch ein Postleitzahlen-Feld aus der Welt schaffen kann… Haben ja schon oft festgehalten, daß bestimmte Dinge einfach von Waze gelöst werden müssen
  • Andere Navi-Hersteller haben das Problem ja auch gelöst, es gibt die Bebauungsgrenze zu sehen, die Gemeine-Namen und man kann auch nach den Verwaltungs-Orten mit Straße suchen. Scheint nicht so das Problem zu sein
  • Waze hat intern auch ein paar Infos, die so nicht von den Editoren eingetrage werden: Es erscheint bei mehrfachen Orten oft in Klammern dahinter die Abkürzung für das entsprechende Bundesland. (ich meine damit nicht das von den Editoren in Klammern hinter dem Städtenamen im Feld “City” angehängte Zuordnung). Für Bundesländer in Deutschland gibt es aber kein Feld. Also ordnet Waze im Hintergrund bestimmte Orte einem nicht von den Editoren eingegebenen Layer zu… Ist in diesem Falle wohl auch nicht das Problem…

Also meine Lösung ist (sorry argus :wink: ): Den Abschnitt mit dem Postleitzahlenserver der Post aus dem Wiki schmeißen und die Orte nach dem Lösungsvorschlag mit Wikipedia benennen. Einfach aus dem Grund weil Waze im Moment kein Postleitzahlen-Feld hat…

Grüße

In der Hoffnung nicht gesteinigt zu werden: :?
Ich mache es häufig so, dass ich den PLZ Server verwende, aber die Orte nach dem Eintrag Feld “Ortsteil” benne. Wenn ich auf dem PLZ-Server z.B. nach Köln und Hauptstraße suche, sehe ich sofort, dass es drei Hauptraßen gibt: eine in Widdersdorf, eine in Rodenkirchen und eine die durch Zündorf und Porz verläuft:plz.png
Wenn ich sage “Da ist ein Stau auf der Haupstraße in Köln-Porz” und ein Kölner hört das, weiß er sofort Bescheid, dass er im rechts-rheinischen Süd-Osten von Kölle aufpassen muss. Wenn ich das eine Züricher erkläre, der das erste mal in Köln ist, ist er nicht schlechter Informiert als wenn ich gesagt hätte: “Stau auf Hauptstraße in Köln”. Die Information, die er in der ersten Aussage nicht verwerten kann (“Porz”), ignoriert er einfach und hat dadurch in meinen Augen keinen Nachteil gegenüber der zweiten Aussage.

Ein weiteres Problem von Waze beim Malen der Polygonen ist, dass diese nur konvex sind. Wenn man sich mal die Umrisse des Stadtbereichs von Düren ansieht,dn.pngstellt man fest, dass es da mehrere Einbuchtungen gibt, in die die angrenzenden Gemeinden hineinreichen. Waze kann sowas nicht darstellen, da es nur Polygone kennt deren Innenwinkel <= 180° sind. Wenn Düren “oben liegt”, würde es dann z.B. im Norden Huchem-Stammeln verschlucken, was aber zur Gemeinde Niederzier gehört. Darum denke ich, dass die Polygone (die sich ja aus dem City-Feld ergeben) eigentlich für die physikalischen Ortsumrisse gedacht sind.

Die Waze Entwickler sind doch größtenteils Menschen (hab ich gerüchteweise gehört), kann man mit denen nicht reden, dass in Waze auf längere Sicht ein zusätzliches Layer eingeführt wird? Zur Not könnte man als Übergangslösung das State-Feld dafür missbrauchen, in das wir hier ja nach wie vor nur den Wert “other” eintragen können. :roll:
Waze ist als “Crowd-Project” ausgelegt um möglichst dynamisch und flexibel zu sein, das ist der große Vorteil gegenüber anderen Navigationslösungen. Kann der Entwicklungsprozess dann wirklich so starr und statisch sein, dass man die Datenbank nicht innerhalb von ein paar Auslieferungszyklen um eine Tabelle erweitern kann?
Welche Knöpfe muss man denn drücken um da mal jemanden zu erreichen? Die neue Schicht müsste ja zunächst noch nichtmal grafisch umgesetzt werden (bis auf die Eingabemasken im Editor), aber wir hätten dann schonmal die nötigen Werte für eine zukünftige Waze-interne Adressauflösung in der Datenbank.
Eigentlich wollen wir doch alles das selbe, drehen uns aber an einigen Stellen nur im Kreis, statt vorwärts zu kommen… :wink:

Gordonski

+1!
Wobei ich nicht das State-Feld misbrauchen würde - Bundesländer hätten durchaus auch ihren Sinn…
Es geht doch auch primär darum, sich die Möglichkeit offen zu halten, möglichst viele (sinnvolle) Daten über die Straßen aufnehmen zu können um sie dann einfach später verwenden (d.h. anzeigen) zu können. Aus diesem Sinn machts auch mal Sinn, eine gewalzte Eisenbahnstrecke richtig zu benennen und kategorisieren, denn irgendwann wird vielleicht auch das mal im Client angezeigt und dann ist es mitunter eine willkommene Orientierungshilfe.
Anyway, lässt sich da nicht vielleicht eine Art Petition der aktiveren User starten und an Waze heran tragen? Ich teste ja momentan auch immer wieder Beta-Versionen und habe dort eigentlich das Gefühl, ganz nah am Entwicklungsprozess zu sein. perlin als QA-Manager (oder wie auch immer ihre Position genau ist), macht das super und man hat in kürzester Zeit Verbesserungen integriert und Feedback. Sowas müsste doch für den WME auch möglich sein…

Und es gibt noch mehr Strassenamen doppelt und dreifach in Kölle :slight_smile:
Daher ist dies von mir auch so hgemacht worden. Denn selbst als Kölner (und Map-Editor) konnte ich nicht genau sagen WO nun der Stau eigentlich war?!

Das mit den POI zum Malen der Ortsgrenze/-flächen ist an sich doch einfach umzusetzen: Es gibt nämlich ein paar POIs die ich noch nie in Realität auf der Karte gesehen haben: z.B. Farmland. Ich habe es mal probiert, sieht aber “schei**e” aus :slight_smile:

Aber als Ort, hervorragend!!!

Jens

Wäre eine Möglichkeit. Das Problem ist nur, dass wir dann wieder eine Komponente zweckentfremden würden (Irgendwann müssen wir es dann bestimmt wieder zurückeditieren) und die POI-Daten (noch?) nicht in Verbindung mit dem Straßennetz stehen, also für die Adresssuche nicht zur Verfügung stehen könnten. Für die reine Anzeige im Client oder der LiveMap wäre das aber eine Lösung, jedoch keine “saubere”. :wink:

Ich glaube in unserer Gegend gibt es zu viel “Farmland” um es als POI zu markieren. Überall dort wo kein Ort und kein Wald ist, hat irgendein Bauer seine Felder. Oder die RWE Power AG hat dort ein großes Loch gebuddelt… :expressionless:

Gordonski

Ich meine auch nich zweckentfremden :slight_smile: Sondern das waze nicht wirklich was ändern muß. Die Frage an waze wäre doch einfach: Wird das Tag überhaupt benutzt. Wenn nein: Umbenennen und nutzen.

Wenn Du ins Bergische gehst ist auch 2/3 Farm und 1/3 Wald ausserhalb der Orte.

Aber das wäre dann noch immer keine Lösung für die Ortsnamen und damit eigentliche Fragestellung … :?

Was heißt Niemandsland? Wenn aus dem Zusammenhang vermutet damit gemeint ist, es gäbe keine Bereiche, die nicht zu einem Ort gehören, ist das falsch. Mindestens ein Fall gemeindefreien Gebiets ist mir bekannt http://de.wikipedia.org/wiki/Harz_(Landkreis_Goslar), es mag weitere geben.

Gruß
Peter

Wie Meldungen generiert werden war mir schon immer klar, aber es dreht sich nicht alles nur um Meldungen. Finds nur ein wenig minimal, wenn die Strasse schon im Ort ist, daher habe ich gefragt.

Das ist so, ich habe aber schon in so Orten gewohnt. Bei uns gibts keine doppelte Namen in den Städten, daher sind die Orts- und Stadteile überflüssig. Weil alles zur Stadt oder Hauptort gehört. Generell ist dies hier einfacher gestaltet. (Wenigstens hat sich dazu unsere Regierung mal was überlegt :slight_smile: )

Nein verschwinden ja nicht, aber ich tendiere eher zu einem Feld für Ortsteile als eines für Postleitzahlen, (die Suche danach funktioniert ja schon seit längerem), dies wäre sinnvoller. Oder solange es dies nicht gibt, eine einheitliche Benennung fürs ganze Land, und es finden sich unterschiedliche Versionen.
Ich finde es einfach immer noch befremdend, wenn ich im obigen Fall von Bad Krozingen eine Adresse suche und auf dem Client dann steht Hausen an der Möhlin. Aber wenns so gewünscht wird.

Na wieder mal einer der alten Hasen :slight_smile: Schön dass Du noch da bist.

Naja, da der Verwaltungsbezirk Harz (Landkreis Goslar) ja einen Namen trägt, ist er ja nicht wirklich Niemandsland, oder?

Gruss

Mal der erste Lösungsvorschlag hier, gut. Kein Grund zur Entschuldigung, von mir stammt der Eintrag ja nicht :wink:

Obwohl, wenn ich nicht weis, dass Feldkirch ein Ortsteil von Hartheim am Rhein ist, gestaltet sich die Suche in Wikipedia sehr mühsam.

Da wie gesagt schon einiges an verschiedenen Benennungsarten auf der Map existert, sollte man sich auf eine einheitliche Lösung einigen können. Man findet Klammern, Eckige Klammern, Bindestriche, Leerzeichen - alles Mögliche ist vorhanden.

Wie soll nun konkret benannt werden:

Ortsteil (Hauptort)
Hauptort (Ortsteil)

Mit oder ohne Hauptort bei baulicher Trennung. Stadtteile? Ortszusätze?

Vorschläge?

Ja, noch oder wieder da, aber kaum Zeit für waze, daher eher gelegentlicher stiller Mitleser :-)…

Niemandsland im eigentlichen Sinne nicht, aber eben Land ohne Ort oder Gemeinde. Verwaltungsbezirke sind doch etwas anderes und wären für die Suche nach einer Adresse auch eher ungeeignet.
Ohnehin halte ich als Ausgangsbasis für alle Überlegungen bei einem Navi noch immer für maßgeblich, wie Adressen gesucht bzw. angegeben werden. Es mag zwar nicht gefallen, wenn durch Eingemeindung o. ä. gewohnte Bezeichnungen wegfallen, aber spätestens dann, wenn die “offizielle” Adresse eben nicht mehr 12345 AlterName sondern 67890 Hauptgemeinde ist, ist es witzlos, den alten Namen zu verwenden, nach dem - nach einer Übergangszeit - kaum jemand bei der Zielsuche noch suchen wird. Und alte Namen, Ortsteile etc. zusätzlich anzugeben, obwohl sie nicht Teil der “offiziellen” Adressbezeichnung sind, bläht nur die Karte auf. Das Problem identischer Straßennamen in großen Orten bleibt damit, wäre aber über die Verwendung der “offiziellen” Adressen mit PLZ, die dann eine eindeutige Zuordnung ermöglichen, zu lösen. Wenn waze denn die hier nun einmal als Bestandteil der Adressen für eine eindeutige Zuordnung zwingend erforderlichen PLZ endlich mal entsprechend aufnähme. Bis dahin bleibt wohl nur eine Krückenlösung für die ansonsten nicht lösbaren Fälle.

Gruß
Peter

Hallöchen,

Wir haben ja schon eine Konvention, wie Ort benannt werden sollen, wenn es einen zweiten Ort mit dem selben Namen gibt. Prominentestes Beispiel ist hier “Frankfurt (Oder)”. Bei mir in der Gegend haben einige Ort den Zusatz “(Rheinl.)”. Das steht dann auch auf dem Ortsschild so, z.B. “Stolberg (Rheinl.)”
Welches Stolberg? Das im Rheinland.

Kleinere Orte, deren Namen eventuell auch mehrfach vorkommt, werden durch der übergeordneten Gemeinde genau definiert, also fände ich da auch Ort (Gemeinde) (bzw. um Argus’ Terminologie zu verwenden Ortsteil (Hauptort)) passend. Wikipedia verwendet das übrigens zum Teil auch so: Beispiel Haßloch (Rüsselsheim).
Welches Haßloch? Das in Rüsselsheim.

Ich würde das sowohl für Orte in Gemeinden als auch für Stadteile so machen, unabhängig davon ob es nun eine bauliche Trennung gibt oder nicht. (Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten… :wink: ) Wenn ein Stadteil als Fuhlsbüttel (Hamburg) bezeichnet wird, muss man sich nicht perfekt in Norddeutschland auskennen um zu sehen, dass das wohl zu Hamburg gehört.
Eventuell könnte man auch bei Stadteilen (also Gebiete, die keinen abgegrenzten Orte sind) die Stadt zuerst nennen, also Hamburg (Fühlsbüttel). Fände ich aber nicht so doll, da ja sonst der Teil in den Klammern den Ort näher bestimmt und hier ist ja nicht “Hamburg bei Fuhlsbüttel” gemeint…

Also, meine Stimme geht an Ortsteil (Hauptort) und das konsequent so, wie es im PLZ-Server der Post angegeben wird. (“Hauptort” heißt da nur “Ortsname”)

Grüße
Gordonski

Edit: sehe gerade, dass Haßloch (Rüsselsheim) ein blödes Beispiel ist, da der PLZ-Server Straßen die in diesem Haßloch liegen mit Ortsname=Rüsselsheim und Ortsteil=Rüsselsheim bezeichnet. (Liegt vielleicht am Namen, wer wohnt schon gerne in einem Hass-Loch?) Ich hoffe es ist trotzdem klar, was ich meine. :oops:
Wenn nicht, ist Haßloch durch Knapsack (Hürth) zu ersetzen…

Tach auch,

dieser Vorschlag hat viel Gutes. Was ich sehr schätze, ist die Eindeutigkeit dieser Bezeichnungsregel. Fast könnte man sich der Illusion hingeben, dass damit jeder Kartenbearbeiter zu exakt den selben Ortsbezeichnungen findet, unabhängig von Alter, Geschlecht, Einkommen und persönlichen Präferenzen.

Die Kröte, die ich dabei schlucken müsste, liegt im schwammigen und völlig subjektiven Bereich der Ästhetik, der optischen Anmutung:

  • Im ländlichen Bereich finde ich bei räumlich abgegrenzten Ortschaften, deren Name formal laut PLZ-Server nur ein Ortsteil ist, die zusätzliche Nennung des Ortsnamens (Hauptorts) entbehrlich, sofern die bundesweite Eindeutigkeit dieser Bezeichnung gegeben ist.
  • Für die Zergliederung größerer Städte in ihre Stadtteile wurden bereits Argumente gebracht, sie beziehen sich im Wesentlichen auf die Lokalisierbarkeit von Verkehrsmeldungen und auf den Umgang mit mehreren gleichnamigen Straßen innerhalb einer Stadt. Verglichen damit ist mein Einwand gegen eine konsequente Umsetzung der von Gordonski vorgeschlagenen Regel schwach: Es ist hässlich. In vielen Großstädten würde es keinen Bereich mehr geben, der einfach mit dem eigentlichen Namen der Stadt benannt wäre. Selbst die innerste Innenstadt von Köln, die zur Zeit (dem Himmel sei Dank) immerhin noch “Köln” heißt, würde dann in “Altstadt-Nord (Köln)”, “Neustadt-Süd (Köln)” und dergleichen zerfallen - eine ästhetische Katastrophe.

Aber was nützen schon Einwände ohne einen Gegenvorschlag, der besser ist? Nichts. Und letztlich halte ich die Klarheit, Eindeutigkeit und Einfachheit der Regeln für das oberste Gebot.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich unterstütze Gordonskis Vorschlag.

Mobilat

Hallo,

Ja, dass sollte der Endpunkt des Threads sein.

tom

Danke Peter, diese Aussage bestätigt eindeutig meine Gedankenzüge punkto offizieller Adressbezeichnung. Nun, wenn die PLZ in Waze auch zugeordnet würde, dann wäre in meinem Beispiel Bad Krozingen genau das zu sehen, was ich schon lange sage hier, das Ortspolygon für diesen Ort wäre dann ein wenig grösser und es gäbe mehr oder weniger kein Niemandsland mehr. Und Ortsteile, die m.E. einen Widerspruch zur offiziellen Adresse darstellen wären Geschichte.

Des weiteren bekämen Anschlusstellen von Autobahnen die ja ausserorts keinen Ortsnamen erhalten auch ein Polygon, was ja wie wir wissen zum erstellen der Meldungen benötigt wird.

Zur Lösung der Doppelnamen im Moment kann ich nur wiederholen, würde ich nur Stadteile angeben für die Strassen, die auch doppelt sind. Es bringt keinen Mehrwert ganz Köln in Stadtteile zu unterteilen, da die Meldungen für den Rest der Strassen durch deren Namen eindeutig sind. Nur locals oder Kenner der Stadt können sich darunter was vorstellen, auswärtige nicht.

Wenn der alte Name von allen Karten und aus dem Gedächtnis verschwunden ist mag das stimmen,.Nach meiner Erfahrung passiert das aber nicht. Auf den Karten findet man überall die originalen Dorfnamen und nicht die Gemeinden.

Sucht doch mal auf http://www.geoportal.de nach Heidesee. Eine offiziellere Kartenquelle gibt es für D ncicht. Es wird gefunden, aber die Anzeige verwirrt, weil es zwar eine Gemeinde Heidesee gibt, aber keinen gleichnamigen Ort. Wenn also die Suche für offizielle Adressen und die persönliche Orientierung funktionieren soll, müssen wir beide Angaben erfassen, also am besten so wie gordonski es vorgeschlagen hat.

Stadtteile sind ein etwas anderes Thema, da bin ich mir auch nicht ganz klar. Für Berlin würde ich wenn man Stadtteile mappt, auf jeden Fall nicht den plzserver als Referenz nehmen, da viel zu kleinteilig, sondern die alten Stadtbezirke. Da gibt es auch Referenzen für die Grenzen.

Für die Meldungen muss auch nicht jede Straße ein gefülltes city-Feld haben. Waze meldet doch relativ intelligent: “Problem in der Nähe von …”

tom

Ist waze eine digitale Karte? Nein! Wir reden hier über ein Programm, das primär als Navi gedacht ist und was ist dessen zentrale Funktion? Den Anwender zu einem unbekannten Ziel zu bringen. Das sucht der Anwender im Allgemeinen anhand der Adresse des Ziels und die wird meist als postalische Adresse mitgeteilt sein. Da nutzt es wenig, wenn ich nach einer Adresse suche, die nicht gefunden kann, weil waze längst nicht mehr aktuelle Ortsbezeichnungen verwendet oder unter einer für die Adresssuche unbeachtlichen Ortsteilbezeichnung eingetragen ist. Da wäre eine Zusatzbezeichnung hilfreich, ähnlich dem früheren alt. name Feld, so dass dann beide Suchmöglichkeiten erfolgreich wären.
Das oben beschriebene Beispiel für Köln ist m. E. als abschreckendes Beispiel perfekt geeignet; Stadtteile sind Untergliederungen und keinesfalls Hauptmerkmal. Auch Adressen in Hamburg, Berlin etc. suche ich nach Ort, Straße, nicht nach irgendeinem mir ohnehin meist unbekannten Stadtteil. Wenn mangels geeigneter Felder in waze zur Unterscheidung unterschiedlicher Straßen im gleichen Ort statt der eindeutigen PLZ unbedingt eine Stadtteilbezeichnung verwendet werden soll, dann bitte nur dort, wo das wirklich nötig ist und auch dann nicht als Hauptmerkmal.
Es ist sicherlich auch keine schlechte Idee, sich anzusehen, wie andere Navis das handhaben; zwei mir bekannte Hersteller haben in Großstädten auch Stadtteilbezeichnungen und finden die Straßen sowohl mit Angabe der Stadt als auch des Stadtteils, eindeutig ist immer die PLZ.
Natürlich wäre es optimal, wenn Gemeinde und (alter) Ortsname verwendet werden könnten und dann zur geschlossenen Ortslage auch die Orts- oder Ortsteilbezeichnungen auf der Karte erscheinen. Für die Funktion als Navi scheinen mir aber die offiziellen Adressbezeichnungen deutlich wichtiger und solange waze keine Verwendung mehrerer Bezeichnungen erlaubt (wobei PLZ wegen der Eindeutigkeit deutlich wichtiger wären…) plädiere ich für die Verwendung der offiziellen Adressbezeichnungen, soweit nicht Krücken für ansonsten mehrdeutige Straßen nötig sind.

Gruß

Peter