Stauumfahrung mit Waze?

Dito. Kann ich so bestätigen!
Aber ich vermute, dass bei 1200Km (insgesamt) das Volumen überschritten sein wird…

Ich hab 500 Mb frei, fahre täglich 100km
Reicht locker aus

Aber nur weil Du vermutlich immer die gleiche Strecke fährst, und Waze die Karte kaum bis nie nachladen muss. Fahren in bisher unbekannte Gebiete braucht deutlich mehr MB, vor allem wenn sie dicht besiedelt sind. Auf meiner Fahrt nach Antwerpen kürzlich hat Waze in zwei Tagen auf knapp 300km fast 100MB Daten verbraten.

Stimmt natürlich.
Konstanz Siegen hat mich kürzlich aber auch nur 8 mb gekostet.
Alles Autobahn ist wahrscheinlich auch billiger…
Und ich lade die Karte immer mit WLAN Zuhause vor.
Meldungen schalt ich nur die ein , die auf der Strecke liegen.

Naja ich bin mit Waze im Dauerbetrieb schon 8 Stunden durch ganz Thailand gefahren inkl. Aufzeichnung von Strassen, Melden von Ereignissen, etwa 300 URs abgeschickt und Logs übermittelt im Debug Modus. Bin aber nicht über 3 MB gekommen, den ganzen Tag. Und nur per Edge mit lokaler SIM.
Es spielt auch eine Rolle welche Apps auf dem Smartphone noch sonst wie kommunizieren, daher sind auf meinem iPhone alle Social Apps gestorben und eine (IP Tables) Firewall regelt den Verkehr.

Alleine wenn ich Waze aufdrehe und der erste Kartenausschnitt geladen ist hab ich schon fast 500kb wenn ich dann kurz mal über Wien schaue sind da schnell 2 MB zusammen. Vielleicht stand da GB statt MB agrus? :smiley:

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Nicht wirklich, da mich das nach langem Dauerbetrieb schon sehr interessiert hat, war aber auch noch vor Version 3 muss ich sagen.
Denke das mit den neuen Versionen schon einiges mehr an Traffic entsteht, aber auch abhängig wie oft man am Screen herumfummelt, Kartenteile lädt und wie hoch der Status am betreffenden Ort ist. Wenn Waze nur da hängt und man nur fährt damit, braucht es wenig Daten.
Andererseits seit ich Flats im In- und Ausland habe, interessiert mich der traffic wenig.
Sicherlich sollten bei längerem Auslandsaufenthalt unbedingt lokale SIMs in Betracht gezogen werden, das Roaming reisst einem sonst in den Abgrund.

Noch zu den Navigon-Experten auf der ersten Seite: Navigon hat kein eigenes Traffic-System, sondern hat sich bei Inrix eingekauft, die Qualität wird manchmal als nicht besonders beschrieben.
Die Navigon-PDAs haben den Straßentypen der Karte die Durchschnittswerte des Fahrers zugewiesen, aber Navigon hat nicht die Durchschnittswerte aller Fahrer auf einem Segment beim Kartenanbieter dazugekauft. Daher die komische Ausweichrouten.
Wie ist das jetzt mit der App? Werden da zwischenzeitlich die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Segmente (heißt bei anderen Anbietern z. b. “Traffic-Trends” usw.) dazugekauft? Die Karte wird vermutlich von Navteq sein.

Nochmal zurück zum Thema: “Stauumfahrung mit Waze?”
Da lese ich jetzt aber wenig Erfahrungen. Wird ein Stau jetzt umfahren oder nicht? Ist doch genau das womit Waze bei jedem Info-Filmchen wirbt… Wer hat denn in letzter Zeit die Meldung “changing route” bekommen?
Grüße

Ich hab eine bekommen… allerdings im Stadtverkehr.

Straßen aufzeichnen braucht schonmal kein bißchen mehr Daten als einfach nur fahren, die Fahrt (also der GPS Track) wird ja ohnehin übertragen. Das sind lächerliche geringe Datenmengen, ein paar hundert Kilometer GPS Track sind komprimiert nur wenige kilobyte. Meldungen ditto, das sind auch pro Meldung höchstens mal 1 kB.

Und nee, ich (beziehungsweise mein Smartphone) weiß schon ganz genau welche App wieviel Daten übertragen hat. Ein Kurztrip durch das dicht besiedelte Holland und Belgien mit Sightseeing in Antwerpen (da muss dann im Prinzip die komplette Karte von Antwerpen geladen werden wenn man da vorher noch nie war), haut so richtig rein. Ich vermute mal stark, dass alleine die Karte von Antwerpen deutlich mehr Daten enthält als die gesamte Map von Thailand…
Ein kurzer Blick auf die waze map von Thailand sagt mir, dass das eine satte Untertreibung ist. Da reicht wohl ein einziges Viertel eines beliebigen Vorortes von Antwerpen… :wink:

CU,
Massimo

Da Du mich meinst:
Ich weiß dass das Inrix dahinter ist. Interessanterweise sind aber deren eigene Daten (die haben ein eigene Android App), nicht ganz so schlecht wie die von Navigon. Vor allem sind sie aktueller, und die diversen Aussetzer von Navigon (Tagelang plötzlich keine Updates mehr) kommen auch nicht von Inrix, sondern entstehen regelmäßig an der Schnittstelle zwischen Navigon und Inrix.

Auch das weiß ich. Navigon kennt nur die unterschiedlichen Straßentypen die von Navteq vorgegeben sind (insgesamt so ca. 10 verschiedene, aufgedröselt nach innerorts und außerorts), und bildet Durchschnittsgeschwindigkeiten des jeweiligen Users für den jeweiligen Straßentyp. Diese erlernten Durchschnittsgeschwindigkeiten gehen aber nicht in die Routenberechnung ein, sondern nur in die Berechnung der Ankunftzeit. Die Routen die Navigon berechnet sind unter gleichen Startbedingungen bei allen Navigon Usern immer identisch, dabei ist es egal ob der eine ein Autobahnraser erster Güte ist, der aber in der Stadt schleicht, der andere auf der AB niemals schneller als 80 fährt, aber dafür zügig durch die Stadt. Beide Geräte bzw. Apps berechnen erstmal genau die selben Routen, aber unterschiedliche Ankunftzeiten. Danach wird dann eventuell, wenn man “MyRoutes” aktiv hat (also drei Routen vorgeschlagen bekommt), bei dem einen User eine andere automatisch ausgewählt als bei dem anderen.

Das Problem ist einfach, dass eine Hauptstraße in einem 1000 Seelen Dorf ohne Ampeln den exakt gleichen Straßentyp hat wie eine viel befahrene Hauptstraße in einer Millionenstadt mit Ampeln alle 100 Meter, und beide sind “innerorts”. Diese beiden Straßen sind für Navigon nicht zu unterscheiden im routing, und die internen Geschwindigkeiten die Navigon bzw. Navteq dafür benutzt sind deutlich näher an dem ersten Beispiel. Daher kommt Navigon in richtig dicht besiedelten Gebieten mit viel Verkehr gerne auf die Idee da mitten durch zu wollen.

Welche App meinst Du jetzt? Navigon?

Ja, wird er, kommt aber extrem selten vor. Ich habe das bisher genau einmal erlebt, das Waze nachdem die Route schon stand diese geändert hat. Was aber auch daran liegt, dass ich bisher einfach glück hatte, und meißtens kürzere Strecken gefahren bin. Da waren die Staus auf den Strecken dann vorher schon bekannt und eingerechnet.

CU,
Massimo

Ach ja, nochwas zur Umfahrung von Staus.

Waze macht das viel seltener als andere Apps und Navis. Und zwar mit Recht. Da Waze eben weiß, dass die Umfahrung auch nicht besser ist. Als Anwender der z.B. Navigon gewöhnt ist, das einen zwar fast immer umleitet, was dann aber eben oft noch länger dauert als einfach den Stau durchzustehen. Ich sehe das hier in Köln fast regelmäßig. Leichter bis mäßiger Stau auf der A3 Richtung Norden vor Mühlheim. Waze fährt da völlig ungerührt rein, während Navigon möchte, dass ich quer durch die Stadt bis Mühlheim fahre, und erst da auf die Autobahn drauf. Waze hat immer Recht, die Route die Navigon durch die Stadt fahren will ist ein einziges Stop and Go, und lohnt sich so gut wie nie.

CU,
Massimo

Wie wir jetzt klärten: Mit der 3.6 hat das iOS während der Fahrt im Hintergrund noch Applemaps geladen, mit 3.7 haben sie das ausgeschaltet. Der Traffic von Waze selbst ist recht gering. Hilfreich ist dabei, im Programm unter den Einstellungen den Radius für zu ladende Ereignisse niedrig einzustellen, dn meisten werden 25km oder im reinen Stadtverkehr gar 5 km richen.

Ciao,

Detlev

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Eben…

@ccmas:
Ich kenne “MyRoutes” :mrgreen: Klar, aber der Vorteil von Waze ist ja daß er einem betimmten Segment die tatsächliche Durchschnittsgeschwindigkeit nach Tagszeit zuordnet unabhängig von der Klassifizierung. Genau daher kommen doch die überraschenden Ausweichvorschläge von den Navigongeräten: Das Gerät “sieht” vorne einen Stau durch INRIX oder TMCpro, sieht durch “MyRoutes” eine alternative Straße deren Durchschnittsgeschwindigketi nach MyRoutes berechnet wird und schwupp ist man in der Innenstadt.
Daher war meine Frage, ob die App von Navigon zwischnzeitlich auch Durchschnittsgeschwindigkeiten von Segmenten durch viele Usererfahrungen verwendet (Navteq bietet soetwas für Geld an :mrgreen: ), oder ob halt immer noch nach “MyRoutes” gerechnet wir.

Grüße

Navigon ist auch Tageszeit und auch Wochentagabhängig. Was es aber nicht hat, sind echte Geschwindigkeiten individuell pro Segment.

CU,
Massimo

Ich stimme dem an sich zu. Ich hatte in der Großstadt bisher keine einzige geänderte Route wegen Staus. Aber ich sehe beim Routingstart ja sofort ob auf der geplanten Route aktuell Staus sind oder nicht (siehe Foto weiter oben). Meist will Waze mich dann trotzdem reinschicken und ich suche mir dann aber Alternativrouten aus.
Es mag dann sein, dass ich auf diesen dann zwar nicht schneller bin als in der ersten empfohlenen Route mit Stau, aber mir geht es nicht nur um das schnelle Ankommen, sondern auch um das Stop and Go vermeiden!
Fazit: geht es mir bei der Stauumfahrung überwiegend um diese Vermeidung, muss ich mir bei Waze selbst die beste Route wählen. Zählt jede Minute, ist das Reinstellen in den Stau oft die bessere der Alternativen.

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Meine meinung dazu ist ein navi ist nur so gut wie desen benutzer es zu benutzen weis. Wenn ich auf der karte in der ferne einen stau seh such ich mir während der fahrt eine ausweichroute aus. Oder wie es schon jenand erwähnt hat vergleich ich alternativrouten miteinander. Und wenn es in der zukunft noch mehr wazer geben wird wird auch die Informationslogistik besser. Ich habe vor morgen mit waze nach spanien zu navigieren… 2000 km, bin gespannt wie waze das meistert.

Auf jeden Fall nicht in einem Stück vermutlich. :roll:

Doch hat ich vor. Wir fahren morgens um 6 uhr los und müssten abends da sein. Ne futterpause giebts aber dazwischen^^