in der nächsten Zeit wird in Waze der Support für Taxi eingerichtet. Taxifahrer können dann unter Einstellungen/Navigation auswählen dass sie keinen normalen Pkw, sondern ein Taxi fahren.
Damit ergibt sich ein bischen Änderungsbedarf beim Mappen:
Vorab: Es gibt vom HQ wenig Informationen zu den Besonderheiten dieser Routingoption. Damit sind Änderungen noch möglich.
Wenn eine Taxispur (oder Busspur mit Taxierlaubnis) parallel zu einer vorhandenen normalen Straße verläuft, wird sie NICHT gemappt. Es gilt weiter wie bisher KISS.
Wenn eine Taxispur (oder Busspur mit Taxierlaubnis) eine eigenständige Streckenführung hat, dann wird sie erfasst.
Kategorie: Straße
Richtung: Two-way (oder one-way, je nachdem wie Busse und Taxen da fahren dürfen)
Grüne Pfeile setzen
In den Beschränkungen wird alles angehakt außer Taxi:
Busse sollte man vorläufig noch nicht auswählen. Waze hat noch nicht gesagt wie die Option künftig genau gemeint ist - ob es um die Fahrzeuggröße oder um den Linienverkehr geht weiß noch niemand.
Langsam tut sich ja was bei Waze Über die letzten Jahre hatte ich das Gefühl das sich bei den Navigationsfeaturen kaum etwas tat, stattdessen schienen sie sich auf die (IMHO) nutzlosen sozialen Features zu konzentrieren.
Ich hätte eigentlich angenommen, dass für “Sonderfahrzeuge” Waze Geld verlangen würde. Ich könnte mir vorstellen Waze könnte insbesondere mit einem kostenpflichtigen LKW-Modus viel verdienen.
Werden dann eigentlich die Geschwindigkeiten für Taxis getrennt erfasst? Ich kenne ein paar Stellen, wo es getrennte Taxi-Spuren gibt und auch regelmässig Stau. Ein Taxi, der dort entlang fährt, würde ansonsten ein solchen Stau für alle “aufheben”.
Eine Bitte meinerseits: Wenn möglich eine kurze Notiz in die Beschränkung schreiben, wer den TBR verbrochen hat.
Oft weiß 2 Jahre und 5 Edits später niemand mehr genau ob ein Eintrag korrekt ist oder verunfallt.
Bei solchen Besonderheiten ist es oft hilfreich, wenn man als Ortsfremder doch mal irgendwen fragen kann.
Ich finde das ist ein Punkt der für die Statistik durchaus wichtig sein kann. Hier in Bonn gibt es auch ein Stück Berufsverkehr-Stauanfällige-Landstraße, wo eine Taxispur über 3 KM und einer Ampelumgehung dran vorbeiführt.
Waze hat ein klares Geschäftsmodell: Werbung. Was die Nutzer angeht: Wie Orit mal so schön sagte: Waze is and will always be free. (Dass man mit seinen Daten auch zahlt steht auf einem anderen Blatt)
Momentan bitte erst einmal nur die Stellen erfassen wo Taxen wirklich eigene Straßen haben. In meinem Beispiel ist z.b. wirklich nur eine Durchfahrt für Busse vorgesehen.
Für deine Taxispur über 3km poste bitte mal einen Permalink. Wie man damit umgeht müssen wir noch schauen. Es ist ja nicht nur die Spur - man muss sich auch einen Kopf über gute Ansagen machen und darüber, ob die Benennung der Spur z.B. Probleme mit der Detour Prevention macht.
Taxispur L16 - Niederkasseler Straße, Bonn
Auf dem Stück ist in FR Nord die Standspur für Bus und Taxi befahrbar. (Luftbild ist alt, da ist nur die hälfte sichtbar)
Die Ampel ist doch nicht außenvor, da sind Kontaktschleifen auf der Fahrbahn.
Ob diese hier zwingend umgesetzt werden muss/soll, weiß ich nicht. Aber als Anschaungsbeispiel ist es ganz schön. Ob das dem Taxi im der Praxis etwas bringt, weiß ich nicht - dafür fahre ich selbst zu wenige davon :lol:
Vorteil hier ist, es gibt keine Hausnummern auf der Strecke - also hoffentlich auch keine “ich bin auf der Taxispur gelandet, weil meine Flagge falsch lag”-Probleme. Kreuzungen gibt
Für die Staustatistik wäre es interessant, weil im Berufsverkehr oft 1km Stau von Süden bis zur zweiten Autobahnauffahrt sind, die das Taxi passieren kann.
Ansagen - “Rechts halten auf Taxispur” würde es wohl am ehesten Treffen.
Knotenpunkte - müssten 4 Stück werden. Einfahrt, Ausfahrt und die Zwei Kreuzungen bei der Autobahn und dem Privatweg. Da müsste ich aber mal genau vorort schauen wo man da von der Spur rauf und runter darf.
Was machen wir mit Innenstädten, die für Taxis und Lieferverkehr frei, für alle anderen aber dicht sind? Am besten per Transponderpoller, der zu einer bestimmten Tageszeit immer unten ist, um den Lieferverkehr durchzulassen, den Rest des Tages aber oben ist und nur von Bussen, Taxis, Krankenwagen, Polizei etc. heruntergelassen werden kann.
Bisher hab ich das immer zu Privatstraßen + TBR gemacht, damit der Nutzer zur erlaubten Zeit rein-, aber nicht durchgeroutet wird (Lieferverkehr also). Taxifahrer werden sich höchstwahrscheinlich durchrouten lassen wollen (hier zum Beispiel, wenn die betuchte Kundschaft gern nach dem Abdancen im IFZ zurück ins Steigenberger will). Gibt es also von offizieller Seite Ideen, wie man das lösen kann? Alles andere geht mit TBRs, das hier nicht.
Die Beschreibung war jetzt komplex, ich bin nicht sicher ob ich es komplett verstanden habe.
In jedem Falle stimme ich dir zu: Ganz sauber geht es nicht. Was meiner Meinung nach am nächsten kommt, ist die Beibehaltung von Privatstraße so dass niemand hindurchgeroutet wird, und zusätzlich eine TBR die “private vehicles” tagsüber verbietet so dass Lieferverkehr nicht mehr hineingeroutet wird, aber Taxen noch reingeroutet werden wenn sie “Taxi” ausgewählt haben.
Was dann immer noch nicht geht: Taxen würden ganztägig nicht durchgeroutet. Wenn die immer erst die Poller runterfahren dürfen wird das nur wenig Zeitgewinn bringen.
Wenn ich es komplett falsch verstanden habe, dann sorry.
Das haben Kollegen in anderen Ländern schon getan und festgestellt, dass im Taxi-Modus in der Tat nur für Taxis freigegebene Segmente geroutet werden (und im nicht-Taxi-Modus nicht).
Wir wissen wie gesagt nicht, wie waze sich das gedacht hat.
Wenn es wirklich durchdacht ist werden natürlich die Durchschnittsgeschwindigkeiten separat abgespeichert.
Problem dabei ist nur, dass waze nicht wissen kann, auf welchen Segmenten separate Taxispuren existieren.
Dafür bräuchte es eine zusätzliche Checkbox im WME …
Eine extra Taxispur anzulegen ist jedenfalls äusserst unschön
Es werden noch weitere Fahrzeugklassen kommen. Die Möglichkeiten aus den TBR kommen nach und nach. Das Productteam muss noch Denkarbeit leisten.
Die getrennte Erfassung von Geschwindigkeiten wird so richtig kommen, wenn der Support für die amerikanischen HOV-Lanes (Expressspuren für Fahrgemeinschaften) fertig ist. Das doppelte oder gar noch mehr Mappen von Spuren wegen mehrerer Fahrzeugklassen ist dabei nicht das Ziel.