hab heute mit Erstaunen festgestellt, dass scheinbar bei Waze (im Gegensatz zu Google Maps) die räumliche Trennung bei Autobahnen und autobahnähnliche Straßen nicht berücksichtigt wird.
Mal ganz abgesehen davon, dass das in unserem speziellen Anwendungsfall ein recht wichtiges Feature ist - wieso wird das so gehandhabt?
Von dem was ich bisher von Waze weiß, macht es das gesamte Routing eigentlich unnötig komplizierter bzw. langsamer, weil ich ja mehr Kreuzungen habe - denn auch, wenn ich das Abbiegen verbiete, wird das ja bei der Berechnung geprüft, soweit ich weiß.
Zudem steht das eigentlich auch den Features von Waze teilweise entgegen. Nehmen wir beispielsweise das Pannen-Feature. Hier werde ich ggf. falsch geroutet - merke ich mit etwas Glück beim Vorbeifahren. Mit Pech auch nicht und ich drücke den Alarm weg.
Aber natürlich beeinflusst das auch die Blitzer- und Gefahrenmeldungen! Da wird mir auch plötzlich klar, warum ab und an merkwürdige Falschmeldungen angezeigt werden - die kommen eventuell von der Gegenfahrbahn und sind mir eigentlich Schnuppe… :lol:
Und wie gesagt, es geht mir erstmal nur um räumlich getrennte Fahrbahnen (durch Leitplanke o.Ä.), also nicht die regulären Bundesstraßen oder mehrspurige Straßen ohne räumliche Trennung.
War das schon mal ein Thema oder ist das einfach so gewachsen?
Zusätzliche Kreuzungen machen das Routing übrigens nicht langsamer. Ein theoretischer Zeitzuschlag von einigen Sekunden wird nur bei neu angelegten Kreuzungen mit berechnet, bis diese von Wazern überfahren und so korrekte Durchfahrtszeiten ermittelt wurden.
Ach, danke, hatte ich jetzt tatsächlich nicht nachgesehen - sorry :oops:
Nun, also grundsätzlich sollte man Fahrbahnen also nicht aufteilen. Es sei denn der Platz dazwischen ist größer 5m oder:
Das lese ich nun so, dass eine Bundesstraße mit 2 Fahrspuren pro Richtung und baulicher Trennung der Fahrbahn (“Hindernis”) eigentlich aufgeteilt sein sollte. Ist das korrekt?
Aufgeteilt heißt in dem Fall: ich habe 2 gegenläufige Straßensegmente statt einem Einzelnen.
Ich hatte das jetzt weniger auf die eigentliche Fahrzeit bezogen, sondern auf die technische Ermittlung der Route. Der Routingserver braucht ja eine gewisse Zeit pro Bounce (bzw. Segment) um die optimale Route zu errechnen -> je mehr Bounces, desto länger die Berechnung.
Je nachdem ob die Berechnung nun live erfolgt oder via vorberechneter Routen spart man entweder direkte Rechenzeit oder Rechenzeit im Bereich des Backends - beides ist normal kostbar :idea:
Das hast Du wohl nicht richtig verstanden. Die Abstandsregelung mit dem 5 m gilt algemein, der von Dir zitierte Abschnitt steht demgegenüber aber unter der Zwischenüberschrift Autobahn, für diese gibt es eine gesonderte Regelung, deshalb auch als Abschluss die Abgrenzung zu normalen Straßen.
Danke für die Erklärung. Schade.
Aber darf ich noch fragen, wo der Unterschied liegt bzw. wieso wird da unterschieden? (Frage natürlich nur im Hinblick auf die autbahnähnlichen Bundesstraßen)