Eine Strasse mit Zufahrtsbeschränkung ist ja eigentlich keine Privatstraße. Eine andere Straßenkategorie für eine Anliegerstraße (für Anlieger frei) ist im WME aber nicht vorgesehen.
Wäre es nicht sinnvoller, die Straße als normale Straße zu klassifizieren und lediglich Beschränkungen zu vergeben? Die heute verfügbaren Auswahlmöglichkeiten sind da aber leider beschränkt.
Mit den aktuellen Möglichkeiten bleibt für eine dauerhaft nur für den Anliegerverkehr freigegebene Straße weiter nur der Eintrag als Privatstraße.
Die unterbindet ein Durchrouten durch den entsprechenden Abschnitt, ermöglicht aber die problemlose Navigation zu dort liegenden Zielen oder den Start der Navigation ebendort.
man muss generell das ganze mal aus der “Luft” betrachten. Oftmals steht auf einer Seite so ein Anlieger frei Schild da das Wohngebiet als Abkürzung genutzt wird. Setzt man nun diese eine “Einfahrt” auf Privatstraße wird jede Navigation in dieses Wohngebiet außen rum/umständlich geroutet = doof.
Für dieses mittige Wohngebiet oberhalb der Bahnlinie ist die Einfahrt von Osten her Anlieger frei, an den anderen Einfahrtsmöglichkeiten steht aber kein Schild. Von der Windmühlenstraße aus würde die Einfahrt in das Gebiet immer umfahren, wenn nur dieses eine Segment als private ausgeführt wäre https://www.waze.com/de/editor?env=row&lon=7.46154&lat=52.28895&zoom=4&segments=189233687
Das ist natürlich nicht so “wie real”, aber sonst auch nicht sinnvoll.
So ein Problemchen hab ich bei mir auf dem Dorf auch. Links und rechts zwei Kreisstraßen mit insgesamt 5 Zufahrten. Vier sind als Anlieger frei beschildert um die Abkürzung zu verhindern, eine nicht. Würde man das korrekt hinterlegen würden alle Anwohner statt über die Autobahn quer durch die fränkischen Dörfer geroutet.
Die “Abfahrt” ist mit “Anlieger frei” bezeichnet, aber alle anderen Zufahrten zu diesem Wohngebiet sind frei. So wird diese Zufahrt niemals angeboten, selbst wenn das Ziel direkt in der Nähe ist.
Wollt eigentlich damit eher erfragen, wie sich das in der Praxis bewährt und obs vielleicht automatische Map Problems erzeugt? Die Beispiellösung von Thomas kenne ich, die sieht ja auch so aus.
Im von Dir verlinkten Fall bewirkt der Eintrag der markierten Segmente als Privatstraße, dass nur noch bei Zielen innerhalb des Wohngebiets über diese geroutet wird, es aber keine Abkürzungen durch dieses Gebiet gibt.
Dabei ist es unerheblich, ob die Straßen “hinter” den Privatstraßen auch als solche oder als normale eingetragen werden, allerdings sollte das einheitlich sein, also alle oder keine.
Insgesamt wichtig ist aber, dass alle Zufahrten erfasst werden, denn bliebe eine unberücksichtigt, würden alle Ziele innerhalb nur noch über diese eine geroutet.
Wie sieht es aus bei Anliegerstraßen, welche nur eine zeitliche Beschränkung haben. Werden diese als reine Privatstraßen angelegt, was so gesehen ja falsch wäre, weil diese zu bestimmten Zeiten von allen benutzt werden können, oder mit einer zeitlichen Beschränkung? Hier habe ich eine zeitliche Beschränkung (22h-6h) angewandt. Man könnte hier natürlich auch reine Privatstraßen draus machen, da die Straßen nicht unbedingt routingrelevant sind.
Moin,
ein ähnliches Problem hatte ich hier.
Die Lösung bei mir war: normale Straße mit tbr.
Ob das auch die richtig Lösung bei Dir ist, weiß ich nicht. In Deinem Link ist keine Straße markiert.
Leider gibt es nativ in Waze keine Möglichkeit, Straßen zeitweise zur Privatstraße zu erklären. In einer TBR nur “Privatfahrzeuge” als erlaubt zu deklarieren, ist nicht zielführend, weil damit PKW generell gemeint sind. Das komplette Sperren durch TBR für bestimmte Zeiten ist dann tatsächlich die einizige Alternative, denn Anlieger/Anwohner werden in das Gebiet auch reinfahren, wenn die Navigation davor endet, Durchgnagsverkehr dagegen wird außen herum geroutet.
Insoweit: Prinzip verstanden, gut umgesetzt!