Ortsgrenzen und Benennung

Hallo subaru101!
Du hast mit Deinem Beitrag sehr interessante Informationen zum Thema km-Angaben geliefert.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat so ein Stationszeichen 2 Zahlen: Abschnitt und km.
Die verschiedenen Zusatz-Ortsinfo-Systeme wie Stationszeichen und Rettungspunkte könnten bei Waze sicher nur im Fall neuer zusätzlicher Datenfelder untergebracht werden, was jedoch in der Waze-Roadmap (Development-Plans) nicht vorgesehen ist.
Auch aus meiner Sicht kommen km-Angaben für Bundes- und Landesstraßen bei Waze im Straßennamen-Feld nicht in Frage, und schon gar nicht, wenn ein System nicht einheitlich in einem Staat verwendet wird und durch 2 Zahlen noch komplizierter wird. Bei Landes- und Bundesstraßen gibt es ja im Unterschied zu Autobahnen zumindest teilweise Hausnummern. Hausnummern und km-Angaben im Straßennamen schließen einander aus. Da es bei Autobahnen jedoch keine Hausnummern gibt, wird der Straßenname bei Autobahnen nie wie bei allen anderen Straßentypen (außer Ramps) als Navigationsziel wirksam, sondern immer nur als Orts-Information bei Ereignissen wie z.B. Staus. Der dominierende und fast einzige Zweck von Autobahnstück-Namen ist also die Ortsinformation bei Ereignismeldungen, wenn man von Alternativrouteninformationen absieht, wo auch Straßennamen sichtbar werden.
Und dabei ist bei Waze eine genaue Ortsinformation über Ort & Richtung des Autobahn-Staus im Unterschied zu anderen Navigationssystemen, wo es keine User-generierten Staumeldungen gibt, durchaus sehr nützlich, und ein Verzicht darauf ist aus meiner Sicht nicht durch andere Vorteile eines solchen Verzichts argumentierbar. Die Einheitlichkeit der Kilometersteinangaben, klare Beschilderung und leichte Auffindbarkeit im Internet auf allen Autobahnen in Ö+D erleichtert auch die Standardisierung der Verwendung der km-Angabe in Autobahnstück-Namen.

Jesus, selbst wenn es wirklich noch abgeschnitten wird, dann muss der ambitionierte AM sich halt etwas bemühen und den Straßennamen entsprechend anpassen.
Dann wird halt aus der “A7 Salzburger Straße -> Ansfelden” eine “A7 Sbg. Straße -> Ansfelden”

Sollte für 99,9 % (Spekulation) der mündigen Autofahrer immer noch aussagekräftig genug sein.

Nein, so ein “Schema” habe ich nicht beschrieben. Oder habe ich was über Ramps geschrieben?

Aber wenn wir schon dabei sind … Ausfahrten werden bei mir mit “Exit Name” ausgefüllt und beinhalten weder Straßennamen (zB.: A7) noch weitere Richtungen.
GangMan mag sein Schema haben, aber daraus eine Ableitung auf meinen Vorschlag zu machen, ist relativ schwach, da dieses Thema aktuell sehr “individuell” behandelt wird.

Und ich will noch mal darauf hinweisen, dass es mir hier um eine Vereinfachung des ganzen Systems bezüglich Autobahnen geht, die auch der (noch motivierte) Neu-Editor versteht und nicht nur mehr der Autor des jeweiligen Wiki-Eintrags.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mal eine passende Meldung gefunden habe, aber heute war es dann soweit.

Erst mal auf dem iPad.
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Und hier auf dem iPhone.
Man beachte die unterschiedliche Schriftgröße bei den Meldungen.
Meldung05.jpg

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Da man offenbar nur 3 Attachments anfügen kann, gehts gleich weiter …

Hier noch Ausschnitte der Karten-Ansicht:
Meldung04.jpg

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Und zum Abschluß noch eine Staumeldung:
Meldung03.jpg

Ich möchte nur ganz kurz meinen Senf zum Thema dazu geben.
Abgesehen davon, dass in keinem CountryForum dessen Sprache ich verstehe, die Diskussion um Kilometerangaben im Straßennamen geführt wird, halte ich das Vorhaben gelinde gesagt für absurd und unnötig. Wenn auf einem Streckenabschnitt der Verkehr zum erliegen kommt und eine enstsprechende Meldung im Client erscheint, ist es mir als Kutscher völlig egal, ob es der Kilometer X oder Y ist. Der Client hat mich drumherum zu routen. Geht das nicht, weil ich schon kurz vor dem Stau bin und es keine Abfahrt mehr gibt, hab ich Pech gehabt. So ist das nunmal. Die einzig sinnvolle Ortsbeschreibung für einen Stau ist. “A? zwischen AS X und AS Y”. Da hab ich Ort und Richtung in der Meldung. Der Kilometer ist mir Schnurz. Diese Informationen hat waze zu erzeugen und nicht der AM oder sonstwer mit Straßen- oder Ortsnamen, die mit der Realität nichts zu tun haben.
Übrigens sollte sich doch wohl waze an die örtlichen Gegebenheiten anpassen und nicht andersherum.

Basta.

lg,
hx

+1

Ich stimme henryx vollkommen zu…

Auch und grade im letzten Statement.

Anzeige eines Staus geht nur von knoten zu knoten.

Das mus dringend implementiert werden.

Auch innerorts ist es sinnvol.
Bei Knoten meine ich aber echte Kreuzungen (ergo Ab-/Auffahrten).

CU
Jens

Die Straßennamen wurden nie in der Liste der Ereignismeldungen bei 26 Zeichen abgeschnitten, sondern immer nur bei der Straße in der Navigationsansicht am Client, in welche als nächstes abzubiegen ist, wie ich mit einigen ScreenShots in verschiedenen Foren, z.B. am 22.7.2011 zeigte: “B139 > Linz-Zentrum Bahnhof” mit 27 Zeichen wurde gekürzt zu “B139 > Linz-Zentrum” mit 19 Zeichen, “A7 Exit 8 Linz-VÖEST > Ebelsberg Pichling VÖEST”, 47 Zeichen, wird auf Waze für WM 240x320 gekürzt auf “A7 Exit 8” mit 9 Zeichen:
. . .
Ereignismeldungen in Listenform konnte ich auch auf Windows Mobile 2.0.0.0 bereits mit 32+5=37 Zeichen dokumentieren, dies ist also offensichtlich kein neues Feature von Waze 3.0 für iPhone, wie es ohne Nachweis (vermutlich falsch) im Forum behauptet wurde. “A1 Knoten Haid > A25 Weißkirchen” wird in der Ereignisliste auf Waze für WM 2.0.0.0 mit 32+5 Zeichen dargestellt:

Aber selbst in der Ereignisliste wird nach 32+1 Zeichen der Cityname am iPhone im Hochformat gekürzt, wie TSWA mit einem Screenshot zeigen konnte:

Auf Waze 2.0.0.0 für WM wurde hier sogar nach 32 Zeichen das Wort “,Haid” noch angezeigt, also brachte diesbezüglich die V3 des iPhone sogar eine Verschlechterung um 4 Zeichen Textlänge gegenüber Waze für WM.
Falls es jemand trotz mehrerer Screenshots in Waze-Foren, welche zeigen, dass Straßennamen in der Navi-Ansicht bei 26 Zeichen abgeschnitten werden, immer noch für wahrscheinlich hält, dass Straßennamen nicht bei 26 Zeichen abgeschnitten werden, bitte ich ihn, im Forum einen Screenshot zu zeigen, wo man bei der Straße in der Navigationsansicht am Client, in welche als nächstes abzubiegen ist, mehr als 26 Zeichen sieht. Solange dies nicht belegt ist, sollten wir gemeinsam davon ausgehen, dass Strings mit mehr als 26 Zeichen abgeschnitten werden, und weiterführende Argumentationen auch darauf aufbauen.
Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieser Sachverhalt sehr schwer wahrzunehmen ist, da man ja am Client nicht leicht sieht, dass ein Straßenstring bei einem Leerzeichen abgeschnitten ist. Man glaubt normalerweise, der abgeschnittene String wäre von Haus aus so kurz editiert worden. Ich selbst nahm das auch erst wahr, als ich über eine selbst editierte Straße mit mehr als 26 Zeichen navigierte, deren Name zufällig so Sinn-entfremdend abgeschnitten wurde, dass es mir eben merkwürdig vorkam, und ich zu Hause in Cartouche dieses Straßenstück genauer ansah. Seit dieser erstmaligen Wahrnehmung achte ich immer besonders darauf, und bin bisher zu keiner anderen Erkenntnis gekommen.

Lieber TSWA, Du schriebst wörtlich:

TSWA, Du schlugst vor, im Autobahnstücknamen die letzte Auffahrt und die darauf folgende Ausfahrt anzuführen. Auffahrt und Ausfahrt werden bei Waze Ramp genannt. Ich bin hier genau Deinem Vorschlag mit einem real im Stadtgebiet vorkommenden Auffahrtnamen gefolgt. Wenn die Auffahrt eben “Linz, Salzburger Straße” statt “Pinkafeld” heißt, wird der Autobahnstückname dann tatächlich zu lange. Mein Bestreben beim Finden allgemeingültiger Regeln ist, diese so zu gestalten, dass Sie auf möglichst viele in der Praxis vorkommende Fälle anwendbar sind. Das Beispiel zeigt, dass viele bei Autobahn-Namens-Regeln nur an Nicht-Stadt-Autobahnen denken, ich denke jedoch neben Überland-Autobahnen als Stau-geplagter Städter auch an Stadtautobahnen.
Ich sehe Deinen Vorschlag ja überwiegend positiv, nur könnte/sollte man wegen sonst öfters vorkommender Kürzungen die letzte Auffahrt (wo das Autobahnstück beginnt) außerhalb von Stadtautobahnen weglassen. Statt dieser Information, wo ich her komme, reicht aus meiner Sicht außerhalb von Stadtautobahnen der City-Eintrag des Straßenstücks, den man jedoch im Gegensatz zum deutschen Wiki-Entwurf daher keinesfalls weglassen darf. Wenn es dann “A2 -> Lafnitztal, City (vor Lafnitztal)” heißt, sind wir schon so nahe mit unseren Vorstellungen beisammen, dass dieses Schema betreffend Stauort-Information außerhalb von Stadtautobahnen statt dem von mir präferierten mit A2 XXkm -> Autobahnende, City" fast gleich aussagefähig wäre. Wenn man jedoch auf einer Stadtautobahn die nächste Ausfahrt statt des Endziels nimmt, so sagt z.B. “A7 -> Industriezeile, Linz” nicht aus, ob ich auf der Fahrtrichtung nach Ansfelden oder Freistadt (als Endziel) bin. Nimmt man jedoch die letzte Auffahrt, so wird es oft länger als 26 Zeichen. Überland habe ich persönlich in sehr fremdem Gebiet machmal Unsicherheit, bei Ausfahrten zu kleinen Orten genau zu wissen, ob z.B. Pöchlarn vor oder nach Melk kommt, die Endziele Salzburg, Linz, Wien weiß man da schon sicherer, besonders, wenn man sich in ganz fremder Umgebung befindet. Ein Name für ein Stadtautobahnstück “A7 -> Endziel, Linz” sagt wiederum bei einem Stau nicht aus, zwischen welchen Ausfahrten oder km der Stau ist, also geht es so im Stadtgebiet nicht, wenn ich die genaue Stauortsinformation haben möchte.
Ob man für Stadtautobahnen (mit City des Straßenstücks gleich wie City der nächsten Ausfahrt) ein anderes Schema als auf Überland-Autobahnen haben möchte, würde ich aus Einheitlichkeitsgründen eher verneinen, es wäre jedoch als gemeinsame Regelung denkbar, wenn eine Mehrheit dieser Meinung wäre, um einen Konsens betreffend Autobahnbenennungen zu erreichen.

Man sollte das ganze nicht zu kompliziert machen. Wo nun der Text abgeschnitten wird oder nicht ist mir persönlich scheissegal, genau so bei welchem Kilometer was passiert.
Denn dafür gibts ja die Sortierung der Ereignisse und bei einer aufpoppenden Meldung kann man sich das auch noch genauer anschauen auf dem Client. Bin ich nicht ortskundig, muss ich dies zwangsläufig sowieso tun.

Das Gleiche gilt für Richtungsangaben, denn wenn ich wo hin navigieren will, weiss ich ja in welcher Richtung ich will. Alles andere ist Sache von Waze sinnvolle Meldungen zu generieren.

Waze meldet mir auch, wenn auf meinem Weg eine Gefahr oder Stau ist, und dies hunderte Meter vorher mit einem popup.

Hallo Wazers

Möchte gerne wieder mal eine Diskussion betreffend den Ortsgrenzen starten :slight_smile:
Da es nicht nur m.E. kein Niemandsland gibt habe ich hier mal zwei Screenshots angefügt, Client/WME, welche das Wiki betreffend den Ortsgrenzen in Frage stellt. Nun es gibt auch noch andere Beispiele, die die Grenzen fliessend machen.

Die Probleme mit den grauen Flächen sind eine veraltete Geschichte aus Cartouche Zeiten, die heute mit dem Cities Layer locker gelöst werden können. Ferner sind die Ortsgrenzen (Client/WME) durch Waze selbst beschränkt worden. Des weiteren ist es immer noch Sache von Waze die Darstellung korrekt zu gestalten.

Die Screenshots zeigen die Ortsgrenzen zwischen Rheinfelden (Baden) und Grenzach-Wyhlen. Die L139 sowie die B34 sind durchgehend mit den oben genannten Ortsnamen benannt. Dennoch werden die Orte in diesem Beispiel sauber angezeigt.

Das Argument “fliegende Orte” erachte ich als ein bisschen schwach, denn wenn ich eine Ortsgrenze überschreite sehe ich logischerweise einen Ortsnamen, auch wenn ich mich noch einige Kilometer vor dem Hauptort befinde. Schlussendlich zeigen die Ortsschilder das selbe Bild beim vorbeifahren.
Auch navigiert man normalerweise nicht in irgendeinen Ort und wird dann ein paar Kilometer vor dem Hauptort sein Ziel erreichen, sondern man navigiert in eine Straße, welche in einem Ort liegt.

Durch die Abgleichung mit dem PLZ-Server der Post, dürfte kein Problem entstehen, was die Benennung anbelangt. Obwohl quer durch Deutschland immer noch keine einheitliche Benennung zu sehen ist. Dies ist wohl der zweite Punkt den man hier mal komplett klären sollte.

Nun Meinungen sind gefragt.

Gruss
Argus

Hi Argus,
danke, dass Du das Thema nochmal anstößt!

Was nimmt Waze denn nun als Grundlage für die Umrisse von Städten und Orten? Das, was wir im Editor in die jeweilgen City-Felder der Straßen schreiben, oder irgendwelche anderen Daten?

Ich habe schon einige Beispiele gesehen, wo Waze alle Straßen, die den gleichen City-Eintrag haben zu einem Ort zusammengefasst hat. Auch wenn dazwischen Straßen mit leeren City-Feld oder auch anderen Städtenamen lagen. Das hat mich bisher davon abgehalten das City-Feld bei allen Straßen auszufüllen. Als Fahrer möchte ich ja nicht irgendwelche Verwaltungsbereiche angezeigt bekommen, sondern ich möchte die tatsächlichen Ortsumrisse sehen.
Dass der Bauer Huber die Abgaben für sein Feld an das Finanzamt Musterstadt überweisen muss, mag ja eine nette Info sein, aber zum Navigieren ist es für mich irrelevant, ob die Landstraße neben dem Feld noch zu Musterstadt oder schon zu Neustadt gehört. Da interessiert es mich doch eher ob eine Straße inner- oder außerorts verläuft.
Darum habe ich es bisher immer so gemacht, dass ich eine Straße erst ab der Stelle, wo ein gelbes Ortsschild steht dem entsprechenden Ort zugeordnet habe. (natürlich nicht auf den Meter genau…) Ich finde es nicht nur schöner, sondern auch sinvoller, wenn sich die Ansicht im Waze Client mit der gängigen Kartendarstellung (Ihr wisst schon, diese großen Papierdinger, die es früher gab) deckt.

Ich oute mich auch gleich mal als böser Bursche, da ich z.T. entgegen dem Wiki auch gerne einzelne Ortsteile benenne. :oops: Wenn man zum Beispiel durch die Eifel fährt, kommt man alle 30 Minuten* mal an ein paar Häusern vorbei, dazwischen ist nur Wald. (Der Begriff “Niemandsland” ist hier überraschend zutreffend! :wink: ) Wenn diese Ortschaften alle nur nach der Stadt oder Gemeinde zu der sie gehören benannt werden, sieht es fast so aus als würde man auf eine Großstadt zufahren (da Waze das ja alles in einer Farbe anmalt) und wundert sich, warum man da so alleine ist…

Für die Statistiker unter uns: Die Gemeinde Hürtgenwald ist mit einer Fläche von 88km² größer als ihre Kreisstadt Düren. Die Bevölkerungsdichte liegt aber bei weniger als 100 Einwohnern pro km².**

Auch bei Orten, die baulich aneinanderhängen finde ich es sinnvoll, diese nach dem jeweiligen Ortsteil zu benennen. Es werden danach ja auch Stau- und Gefahrenmeldungen generiert und “Unfall auf A100 bei Berlin” betrifft gut 20km Autobahn. Ortskundigen würde die Angabe “Berlin-Tempelhof” deutlich mehr bringen, Ortsfremde hätten auch keinen Nachteil dadurch.

Am sinnvollsten wäre es meiner Meinung nach, wenn wir mehrere Layer zur Verfügung hätten um die Hierachische Struktur (z.B. Land/Kanton > Kreis > Stadt/Gemeinde > Ortsteil), die wir in den verschiedenen Ländern haben, abbilden zu können. (Aktuell haben wir ja nur “Staat > Stadt”, das reicht vielleicht so gerade für Liechtenstein oder den Vatikan) Dann könnte man den Client sogar so gestalten, dass der User auswählen kann, wie granular er die Ortsgrenzen angezeigt bekommt. Wunschdenken?

Gordonski

*Übetreibung als rhetorisches Mittel zur Verdeutlichung des Argumentes
**Zum Vergleich: Delhi, Indien: knapp 22.500 Ew./km²

Leude,

das mache ich ebenso, allerdings finde ich nicht, dass dies im Widerspruch zur Wiki-Vorgabe steht. Zumindest dann nicht, wenn man das klärende Beispiel am Ende des Abschnitts, wo das korrekte Vorgehen am Beispiel der Stadt Lohmar und seiner Ortsteile Wielpütz, Birk und Aggger erläutert wird, als Maßstab nimmt.

Kompliziert wird es nun dadurch, dass die darüber stehende Anleitung zur Verwendung des PLZ-Servers der Post zu dieser Beschreibung im Widerspruch steht und damit auch zu anderen Ergebnissen bei der Ortsbezeichnung führt:

Die hier beschriebene Vorgehensweise führt dazu, dass sämtliche Ortsteile des Lohmar-Beispiels den Eintrag “Lohmar” im Feld ‘City’ bekämen, nicht nur jene Ortsteile, die physisch mit dem Stadtzentrum verbunden sind.

Ich finde die Regeln so sinnvoller, wie sie im Lohmar-Beispiel zum Ausdruck kommen, d.h. das City-Feld bekommt nicht grundsätzlich den Ortsnamen, sondern durchaus den Ortsteil laut PLZ-Verzeichnis als Eintrag, sofern der Ortsteil räumlich vom Hauptort getrennt ist.

Auch der im Lohmar-Beispiel gezeigte Mut zur Kürze gefällt mir: Der Ortsname in Klammern wird ausschließlich dann noch an den Ortsteil angehängt, wenn dies erforderlich ist, um die Bezeichnung bundesweit eindeutig zu machen. Die Karte wirkt dann optisch weniger überladen, als wenn grundsätzlich Doppelnamen verwendet werden. Okay, jetzt wird es pingelig - ist halt eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Ach so, argus, ich rede gerade wortreich an deiner eigentlichen Frage vorbei. Ob jede Straße einen City-Eintrag haben sollte, ob es Niemandsland geben darf? Ich handhabe es so, wie es gordonski beschrieben hat. Aber bis jetzt habe ich in dieser Sache irgendwie noch kein rechtes Problembewusstsein entwickelt.

Mobilat grüßt.

Hehe als böser Bursche könnten sich da einige outen. Inklusive mir :wink:

Der Radius der Polygone wird generell durch die Ortsnamen definiert. Weitere Layer erachte ich auch als Wunschdenken und damit ist nicht zu rechnen. Schon vor 2 Jahren hat man sich an Feldern für PLZ die Köpfe zerbrochen hier. Felder gabs nie, daher müssen wir wohl mit dem auskommen was vorhanden ist. Und dies sollte eigentlich auch reichen.

Diese grossen Papierdinger geben mir auch ein wenig Anstoss, denn da sind ja die Grenzen auch klar verlegt ohne Niemandsland dazwischen.

Ich sehe das Gebiet Weil am Rhein als mein experimentelles Zentrum an. Schaut mal Haltingen an. Ich nenne dies mal eine Spiegelei Konstellation.
Der Ort Weil umschliesst Haltingen, welcher als Ortsteil gilt und für uns Grenznahe auch als Haltingen sehr bekannt ist. Und ich habe zwecks Überischt vorerst auch Weil dahintergesetzt.

Nun die Frage, wenn bei der Navigation nach einer Strasse gefahren wird, wenn interessiert dann wo die Grenze des Ortes anfängt. Da ich ja sehe, wenn ich durch die Windschutzscheibe schaue, ob ich innerorts oder ausserorts bin? Oder fahre ich als wazer grundsätzlich nur nach grauen Flächen auf dem Client?

Die zweite Frage ist, was wäre wenn waze die grauen Flächen vom Client entfernt?

Das Beispiel Lohmar wie oben genannt ist auch schon recht alt. M.E nicht unbedingt falsch. Auch ein widerspruch zum PLZ Server klar. Daher auch die Diskussion hier.

Wenn nun der ganze Ort korrekt Lohmar heisst gem. PLZ Server und die Ortsteile wo eindeutig: Wie Wielpütz umschlossen sind, Analog Beispiel Haltingen.
Dann hätten wir in etwa das, was zusätzliche Layer schlussendlich darstellen würden, könnten wir das ganze getrennt eingeben.

Daher gäbes es kein Niemandsland mehr.

Ich halte es eigentlich so, dass ich bei allen Straßen hier in Österreich immer den Gemeindenamen eintrage, wobei ich mich strikt an die offiziellen Gemeinden halte. Es gibt in Österreich einige Gemeinden, die so genannte Kastastergemeinden umschließen, also früher mal eigenständige Orte, die jetzt da dazu gehören. Bei denen würde ich es sinnvoll erachten, sie einzeln zu schreiben, denke aber, dass es dazu eben ein Ortsteil-Feld oder Ähnliches geben sollte, damit mit die Dinge nicht vermischt. Die Gemeindenamen sind in Österreich - soweit ich das bis jetzt sehen konnte - nämlich einzigartig. Es gibt da nicht zwei Mal ein St. Stefan, sondern wenn dann hat eines einen Zusatz dabei (bitte Korrigieren, falls es ein Gegenbeispiel gibt).

Ich orientiere mich übrigens an den Gemeindegrenzen, die in OSM angezeigt werden (oder auch von den Kartendiensten der österreichischen Bundesländer).

Ich habe auch immer bei Autobahnen die Ortsnamen eingetragen, bis mal robin1979 in gemeint hat, das wäre nicht zielführend, weil die zusätzlichen Junctions einen Zeitpenalty zur Folge haben und es besser ist, wenn steht “A1 in der Nähe von xy” als “A1 in xy”.
Ich persönlich finde ja, dass so ein Argument nicht zielführend ist, weil es nur einen Workaround darstellt. Aber die einzige Lösung wäre halt, einen Ortskern definieren zu können und das “Umland” einer Gemeinde. Nachdem sowas aber wohl nie kommen wird, bin ich eigentlich recht unschlüssig, was jetzt das beste Vorgehen ist.

Ich verstehe die Frage nicht ganz.
Wieso sollte eine Landesstraße die in einem Wald verläuft einer Ortschaft zugerechnet werden?
Oder habe ich die Fragestellung nicht verstanden?

Orte beginnen am Ortsschild. Oder nicht? :?:

Etwas ratlos

Grüße

Du musst du zwischen Ortsgebiet und Gemeindegebiet unterscheiden (zumindest in AT, denke aber dass das in DE genauso ist). Das Ortsgebiet ist ab dem Schild, die Gemeinde selbst kann aber viel größer sein.

Wirf mal einen Blick hierauf: http://www.openstreetmap.org/?lat=47.8489&lon=12.3639&zoom=14&layers=M

Die Ortschilder von Prien am Chiemsee werden wahrscheinlich irgendwo dort sein, wo auf der Karte das “städtische” Gebiet eingezeichnet ist. Das Gemeindegebiet geht aber runter bis an den Südrand des Sees (gestrichelte Linie).

Sehe das ähnlich wie GangMan … Bin ja auch AT-ler :slight_smile:

Die Strassen ausserhalb Ortschaften sollten nach dem Kartendienst der Bundesländer/Gemeinden zugeordnet werden zu dessen Gemeindegebieten sie gehöhren. In Österreich ist das ja schön alles geregelt und auf den Gemeindeämtern kostenlos erhältlich …
[positiver Sarkasmus an] Ein Hoch auf das Österreichische Beamtentum [positiver Sarkasmus aus]
Alles andere wird sonst ziemlich unübersichtlich.

Und irgeneine Gemeinde ist immer für die Straße verantwortlich, sprich die sich darum kümmert, dass da Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden für den Fall …

Kleine Erweiterung:
Wenn das aber rigoros so durchgezogen würde, würde bei mir in Sierndorf langsam ein Feld fehlen für Strassen innerhalb von Ortschaften bei Katastralgemeinden … Wenn ich hier bei City Sierndorf eintrage und Street z.b. Höbersdorf, gibt es in Höbersdorf sehr wohl Straßennamen, die ich damit nicht eintragen könnte. Einzige Möglichkeit wäre hier jetzt auf Sierndorf als City zu verzichten und den Ortsnamen eingebe, kann ich die Straßen durchaus benennen … allerdings würde sie dann per waze-Definitonsfeld nicht der Katastralgemeinde angehören …

Hallo,

entweder habe ich es nicht verstanden oder es ist wirklich so sinnlos.

Worin soll der Nutzen für irgend jemand sein, eine Straße zwischen zwei Siedlungen (also Ansammlungen von Häusern) einer Gemeinde zu zuzuordnen. Wenn auf einer solchen Straße tatsächlich eine Meldung ausgelöst wird, interessiert doch viel mehr, welche Siedlung(en) in der Nähe sind, als die Gemeinde.

Beispiel:

Im Südosten von Berlin gibt es eine Gemeinde Heidesee. Es gibt aber keine Siedlung Heidesee. Wenn jetzt bei Prieros (gehört zu Heidesee) ein Stau auf der B-Straße ist und eine Meldung mit “Stau in Heidesee” statt “Stau in der Nähe von Prieros (Heidesee)” kommt, hätte ich dafür kein Verständnis. In der Kartenansicht möchte ich auf jeden Fall die Ortslabel über der Siedlung sehen. Wie soll das gehen, wenn jede Michkanne die Gemeindebezeichnung erbt?

tom

ps: Ja, ich bin gerade (wieder einmal) generft von Waze, weil die Kartenupdates wieder verzögert werden.

Wenn man sich mal diese Region (nicht D/A/CH) ansieht, stellt man fest, dass dort relativ konsequent die Straßen und selbst die Feldweg dem zuständigen Ort zugeordnet sind. Das Resultat ist, dass sich alle Ortsgrenzen berühren und fast die komplette Karte bunt angemalt ist. Der Client stellt Orte aber nicht in unterschiedlichen Farben dar, sondern alle Orte sind grau. Aus dem verlinkten Ausschnitt wird dann eine durchgehende Mega-Stadt, in der verschiedene Namen stehen. Ortsumrisse sind nicht zu erkennen.

Wenn ausnahmslos jede Straße (auch die Autobahnen liegen ja genau genommen immer in irgendeinem Stadbereich) einen Eintrag im City Feld hat, wird das ganze Land als eine riesige Stadt mit verschiedenen Namen angezeigt. Dann kann ich auch genauso gut nur eine Straße in der Stadtmitte mit einem Citynamen versehen und hätte das selbe Ergebnis, nur dass der Kartenhintergrund weiß statt grau wäre.

Wenn Waze die Ortsgrenzen im Client mit einer Linie hervorheben würde, wäre das zwar etwas anderes, aber dann bin ich immer noch der Meinung, dass für mich als Fahrer die physikalischen Ortsgrenzen (also da, wie die Häuser stehen) interessanter sind, als die organisatorischen Grenzen (der Zuständigkeitsbereich der Stadt/Gemeinde).
In der Karte wird ja auch die Küste als Ende von Deutschland angezeigt und nicht die politische Staatsgrenze, die irgendwo in der Nordsee verläuft. :wink:

Gordonski