Na erst mal abwarten, was kommt. 
Zuerst a bisserls was Historisches:
Unter Cartouche (Editor vor WME) wurde bzw. musste im Basemap-Style editiert werden. D.h. jede Straße, die unter oder über einer anderen Straße (Brücken, Unterführungen) geführt wurde, wurde per Junction unterbrochen, entsprechend gelevelt, um dann am Ende wieder mit Junction und altem Level weiter geführt zu werden, sonst gab es früher oder später eine Fehlermeldung im Editor.
Im Laufe der Zeit wurde diese Fehlermeldungen aber entfernt und man begann daher jeden Straßenverlauf auf einen Level zu bringen, dabei spielte der Elevation-Level nur noch eine Rolle um im Client die Segmente über oder unter dem anderen zu positionieren.
Wichtig war es aber möglichst wenige unnötige (Fake-)Junctions zu erzeugen. (Stichwort Routing, Penaltys)
Tunnel: Mit Tunnels konnte Waze bis vor kurzem so gar nichts anfangen.
Der Level war dabei ganz egal, der Client “wusste” irgendwann nicht mehr wo er war. Ein Problem dabei war - vor allem bei langen Tunnels - die oft knapp bei der Tunnel-Einfahrten gesetzten Junctions.
Etwas Abhilfe schaffte bisher nur ein Workaround: Der Elevation-Level (egal welcher) wird bei der Tunneleinfahrt beibehalten und es wird keine Junction gesetzt. Damit konnte man auch - zu mindestens mit Routenführung - auch längere Strecken unterbrücken
ohne das sich der Client in völlige Verwirrung begab.
Warum keine Junctions? GPSRitter kann das besser erklären, aber vereinfacht (und technisch wohl nicht ganz korrekt): jede Junction wird vom Client beim Routing-Server als “erreicht” gemeldet. Ist die Junction zu nah bei Tunnel-Einfahrt/-Ausfahrt (Verlust/Versatz GPS-Signal), kann die Junction nicht als erreicht gemeldet werden: Client & Routing-Server “verlieren” sich, bis die GPS-Verbindung wieder steht.
Geht die Verbindung jedoch verloren, ohne das eine Junction gemeldet werden muss, behält der Client einfach die Route bei, bis er wieder aus dem GPS-Loch draussen ist und simuliert bis dahin die ungefähre Position.
Deswegen wurden also bisher die Junctions entfernt und ein einheitlicher Level gezogen. Da die Autobahnen nach INTL Standard-Elevation-Level 0 haben, galt eben bisher auch für viele Autobahn-Tunnels Elevation-Level 0.
Tunnel-Landmarks: Sind eher eine AT spezifische Angelegenheit, haben aber keinen Einfluss auf die Qualität des Routings. Waren auch mehr ein Nebenprodukt bei der Überarbeitung der Autobahnen und weil wir kurzfristig dachten, diese würden das Routing verbessern. 
Das wurde dann von Waze aber als Urban Legend bezeichnet, denn tatsächlich lag es eben daran, dass wir die Autobahnen auf einen Level brachten und die unnötigen Junctions entfernten.
Da sich aber zu mindestens manche Dame wohler fühlt, wenn sie weiß, wie lange der Tunnel ist, haben wir das so belassen. 
Gegenwart:
Es hat sich da etwas getan im Wazeland und so wie das jetzt in der AT-Wiki steht ist es nicht mehr ganz richtig.
Seit Client 3.7 wird Level <0 als Tunnel interpretiert. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Junction für Tunnel-Einfahrt/-Ausfahrt so gesetzt werden muss, dass sie gemeldet werden kann, bevor das GPS-Signal verloren geht bzw. wieder empfangen werden kann.
Nur so kann dann ein (neuer) Tunnel überhaupt erst einmal bestätigt werden.
Wesentlich ist das aus meiner Sicht aber nur, weil damit die unnötigen & wiederkehrenden Auto-Requests verhindert werden. Zu mindestens von jenen Usern, die auf 3.7 upgedatet haben.
Aus Editoren-Sicht ist es jetzt etwas komplizierter, wenn ich da an manchen Abschnitt der A2 oder S6. denke. Brücke - Tunnel - kurze Brücke - Tunnel …
Bevor man jetzt aber wild beginnt alles auf L<0 zu setzen, sollte man schon abwarten, ob es in diesen Bereichen überhaupt zu den obligatorischen “Missing Road”-Fehlermeldungen kommt.
Fazit: So lange der Standard-Workaround funktioniert, sehe ich keinen Grund jetzt alle und jeden Tunnel auf L<0 zu überarbeiten. Wo es Probleme gibt, besteht natürlich Handlungsbedarf.
Und ja, gehört alles zum Stoff für die CM-Prüfung in AT. 
Noch weitere Fragen?