Ich möchte hier ein Thema diskutieren, dass mir schon lange auf dem Herzen liegt.
Waze ist ein auf der Gemeinschaft basierendes Navigationssystem (für den Kraftverkehr). So zumindest sehe ich es, denn bisher ist weder eine Fußgänger- noch Fahradfahrernavigation.
Viele Details auf der Map erhöhen den Traffic, was dann störend ist, wenn man nicht ständig im selben Gebiet unerwegs ist. Und es ist unnötig, wenn Wälder eingezeichnet sind, die von einer Straße nicht erkennbar sind. Dann ist es schön bunt, macht alles nur unübersichtlich und evtl. langsam.
Es ist in meinen Augen viel sinnvoller, wenn man markante Gebäude und Gewässer einpflegt.
In der Luftfahrt (VFR) oder auch als Wanderer mögen Wälder als Navigationshilfe sinnvoll sein. Als Autofahrer habe ich mich selten daran orientiert.
Außerdem gibt es für das Hinzufügen nicht wirklich viele Punkte. Rühren daher zusammenhängende Wälder, die wie ein Flickenteppich aussehen?
Ich halte daher die Initiative “für ein grünes Waze” für überflüssig und würde gerne Eure Meinung dazu hören.
Hallo,
Meine Meinung ist: Grün macht schön. Ich hab kein Problem damit.
Wichtig finde das eintragen markanter Punkte als Orientierungshilfen.
Kirchen, Flüsse, große Bäche, Feuerwehren, große Märkte (Real, Baumärkte, etc.),
markante Industriebauten und Kläranlagen.
Sachen halt, die man oft von einer Straße aus sehen kann.
Ich trage auch “Public Buildings” ein, da ich es wichtig finde, Bürgerhäuser, Rathäuser, usw zu sehen.
Sportplätze, Sporthallen, Tennisplätze.
Was ich auch eintrage, sind Fußwege in Ortschaften. Aber nur als einzelne Segmente (abgebunden).
Da sie für das Routing eh nicht gebraucht werden. Sieht halt abwechslungsreicher aus.
Ich lösche viel Wirtschafts- und Landwirtschaftswege, wenn sie nicht zu irgendwelchen POI, Bauernhöfen oder ähnlichem führen.
Das stimmt nicht. Der Overhead der Details ist bei üblichen Providern kostenfrei downloadbar und beeinträchtigt nach meiner Erfahrung auch nicht die Geschwindigkeit.
Da erschließt sich mir auf den ersten Blick auch kein Sinn. Allerdings - schaut man sich das Datum an, so wurde das wohl noch mit Cartouche gezeichnet. Gab es da mal eine Beschränkung der Größe? Ich habe selbst nur noch kurz mit Cartouche gearbeitet aber vielleicht weiss ein alter Hase, was solche Schnittmuster für Gründe hatten.
Erstellt im März 2011 ist für waze ja schon fast “Steinzeit” :lol: Die Tools von damals - insbesondere Cartouche - sind überhaupt nicht mit WME und all den kleinen Helferlein Scripts von Heute zu vergleichen.
Wenn Du die ADMIN-Straßen meinst: das sind die sooo tollen basemaps, die von irgendwoher vom System übernommen wurden.
Das Problem haben wir in Österreich auch, da hat die basemap sogar Straßen als Eingrenzungen von Maisfeldern und Waldgrenzen eingetragen (und zum Teil sogar mit falscher Länderkennung im Grenzbereich zu Deutschland)
Aus der Zeit gibts ein Thema zu Problemen mit Landmarks, welches gelockt wurde. Ich sehe allerdings nicht, weshalb der Lock und was damals die Probleme waren. Vielleicht wurden aber deshalb Landmarks eher kleiner gezeichnet?
Heute schmunzeln wir darüber aber gab und gibt immer wieder Leute, welche die Landmarks pflegen. In beiden Fällen erschließt sich mir einfach nicht, weshalb die so ineinander verschachtelt bzw. überlappend angelegt wurden.
@Byron
Ich glaube nicht, dass es um die Admin-Straßen geht. Die Landmarks sieht mal allerdings nur, wenn im WME oben rechts der entsprechende Layer an ist bzw. mit shift-L.
Meiner Meinung nach sieht Waze mit Flüssen, Seen und Wäldern erst nach Landkarte aus. Ich male daher sehr viel als Entspannung zwischendurch nach langen Straßen-Editieren, das entspannt
Dabei achte ich allerdings darauf, dass ich immer genügend Abstand zu Freeways, B- und L-Straßen einhalte, da sonst in der Nachtansicht vieles schlechter zu erkennen wäre. Also setze ich vor und hinter Straßen neu an und bügel z.B. den Wald nicht einfach darüber.
Ich würde trotzdem keine Wege und Straßen löschen, die irgendwer liebevoll angelegt hat.
Eventuell muss doch einmal jemand dorthin, obwohl du kein Ziel und keine Adresse meinst(!) zu sehen. In Deutschland sind beispielsweise über eine Million Geocaches “vergraben”, was meinst du, was diese am Land für einen Traffic verursachen. Auch wenn die letzten paar hundert Meter Fahrverbot sind, möchte man als Autofahrer doch zumindest wissen, welche Wege hinführen “würden” und wie weit man noch gehen muss.
Hehe März 2011 nennen wir mal Bronzezeit, Steinzeit war im 09
Der Thread liegt im Cartouche Forum und ist auch ohne Lock wertlos, war wahrscheinlich nicht sehr interessant und wurde daher gelockt. Das Problem mit den Landmarks in Cartouche war, dass die Map nicht gepannt werden konnte während dem Einzeichnen, daher war wohl jemand zu faul eine Landmark zu erweitern und hat einfach eine neue gemalt.
Ach ja: Wege zu löschen macht, wenn überhaupt nur Sinn wenn es wirklich Probleme mit dem Routing gibt. Planlos Basemap Wege zu entfernen ist nicht erwünscht.