Der Fußgängerzone-Straßentyp (Pedestarian Boardwalk) wird voraussichtlich demnächst abgeschafft. Alle bisherigen Fußgängerzonen werden dann in Fußwege (Walking Trails) umgewandelt. So war es zumindest hier im Forum kürzlich auf einer „Road Map“ zu lesen.
Eben vermutlich aus jenem Grund, dass beide Typen in der Funktion eh identisch sind und es keine Einheitlichkeit gibt, wann was benutzt wird.
Jupp. In Israel war das noch “under NDA”, heute(!) bekam ich von Shirli die Ansage dass die Änderungen der Roadtypes verbreitet werden dürfen.
Danach ergibt sich: Fußgängerzone wird entfallen. Wenn man ihn jetzt noch nimmt ist das unschädlich, aber nicht mehr sinnvoll. Besser ist es wenn man sich gleich daran gewöhnt nur noch Fußweg (Walking trail) zu nehmen.
Funktional sind beide eh immer gleich gewesen, und beide gehören auf Fahrrichtung “unknown” und sollen keine Verbindung zum Straßennetz haben, da es in Waze nach wie vor keine echten Fahrverbote gibt, sondern nur Kreuzungen mit unterschiedlich hoher Kostenbeaufschlagung (Penalty). Wenn man also einen Fußweg mit “unknown” an eine Straße anhängt kann es aufgrund des kranken Hirnes des Routingservers sonst im Extremfall doch passieren dass man durch eine Fußgängerzone geroutet wird. Unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen. Also gar nicht erst mit normalen Straßen verbinden.
Fußwege zeichne ich eigentlich nur, wenn Sie Straßennamen enthalten, die ansonsten gar nicht auf der Karte wären oder wenn es -was selten der Fall ist - absolut zur Orientierung notwendig ist (große Fußgängerzonen, die tatsächlich nicht befahren werden können - die üblichen Fußgängerzonen in Innenstädten sind ja meist eher eine “Private Road”).
In D haben wir ein Straßennetz, das auf einer Basemap beruht. Diese Basemap enthielt praktisch jede Furche im Acker bereits als “Street” mit “unknown”, so natürlich auch die Fußwege.
Daher muss man eigentlich keine Fußwege einzeichnen, die sind schlicht (und leider) schon vorhanden. Aber: Es macht Sinn, die vorhandenen Fußwege zu löschen, weil sie nicht benötigt werden, aber wie von Argus im Wiki beschrieben Fehler verursachen können.
Für Fußwege in manchen Ecken kenne ich noch ein Argument, das blöd ist, aber aus der Realität erwächst: Wenn man sie nicht einzeichnet, wird’s ein anderer tun, und womöglich als Straße deklarieren. Dieses Argument galt vor zwei Jahren als ich hier angefangen habe. Ich finde, zum heutigen Stand mit den generell besser ausgebildeten Editoren sollte man es nicht mehr gelten lassen, heute sollten sie wirklich gelöscht werden.
Was auswählbar ist wird editiert, das ist so und wird immer so bleiben. Egal ob für Landmarks oder Straßenkategorien.
Darum sehe ich es so: Wenn ein Fußweg aufgrund der Adresse wirklich wichtig ist zeichnet ihn aber verbindet ihn nicht mit dem Straßennetz, Beispiele gibts im Wiki. Irgendwann tuts sonst ein anderer… wenns gelöscht wird, tuts ein halbes Jahr später wieder ein anderer… usw.
Alles was nicht wirklich wichtig ist oder gar komplett unnötig, löschen oder abtrennen.
Das wichtigste ist die Fehlerquellen zu eliminieren.
Dazu gilt leider immer noch: Alles was verbunden ist, kann geroutet werden, ungeachtet Abbiegungen, Hardturns oder Fahrtrichtung, also dürfte klar sein, was zu tun ist.
Waze ist eine Pendler-App und Fußgänger Pendeln nicht mit einem normalen PKW.
HQ wird Fußwege weiterhin anbieten und wie schon angekündigt die Fußgängerzonen in Fußwege umwandeln. Das gleiche gilt für die Zufahrtsstraßen (service roads), die werden in Straßen umgewandelt. Fußwege sollten irgendwann mal wirklich vom Routing ausgeschloissen werden, wann wissen wir aber noch nicht.
Ich denke, dass wir solche grundsätzlichen Änderungen in der Vorgehensweise machen sollten wenn die sog. time based restrictions fertig sind. Sonst gehen wir alle drei Monate wieder über die gleichen Straßen…
Werden wir die dann auch nutzen können für kurze temporäre Sperren von 1 Tag (z.B. Karneval) oder sogar nur ein paar Stunden (z.B. Anfahrt/Abreise zur CeBIT-Messe)?
Dafür werden wir die Sperrfunktion, die jetzt schon im Client ist, auch im Editor haben. Vorteil: Sperre ist instant, time-based restrictions wirken ab dem nächsten erfolgreichen Kartenupdate