in den letzten Tagen gab es unter einigen Editoren einige Diskussionen, wann man einen Fußweg einpflegt und wann man eine Fußgängerzone einpflegt.
Im aktuellen Wiki hilft einen die Beschreibung aktuell nicht immer 100% weiter.
Wenn man den Editor auf Englische Sprache umstellt, bekommt bekommt man ein wenig Licht ins dunkle:
Hier gibt es den „Routable Pedestrian Path“ der in Deutsch in Fußweg übersetzt wird und den „Not-Routable Pedestrian Path“, der in Fußgängerzone übersetzt wird.
Da stellt sich für mich als noch etwas unerfahrener Editor die Frage: Was ist denn nu richtig und wann verwende ich es.
Hier gibt es einige Ideen:
Bezeichnung tauschen. Hat aber den Nachteil, dass Die aktuell genutzen Fußwege, die Routbar sein sollen, dann Fußgängerzone heißen.
Oder die Fußgängerzonen als Privatstraßen einstellen. Dann wird man befürchte ich aber schön in die Fußgängerzone geroutet, liegt ein POI halt mitten drin.
Ich habe noch den Vorschlag ins Rennen gebracht, die englische Bezeichnung zu übernehmen. Also Routbarer Fußweg und Nicht-Routbarer Fußweg (bitte natürlich ordentlich übersetzen cause my english isn‘t the yellow from the egg)
Dann benötigt es zumindest für die Anfänger und zur Auflösung einiger Fragen eine Überarbeitung im Wiki mit Erklärung und Beispiel(en) wann man was nutzt und wie sich Waze dann verhält.
Und nu Feuer frei. Ich bin gespannt auf eure Ideen, Bedenken und Vorschläge.
Meine Ansicht:
Alles was ein Ziel sein kann und mit PKW befahrbar ist (Anlieger, Lieferverkehr usw.) als Privatstraße.
Alles was ein Ziel sein kann und nur über einen Fußweg erreichbar ist als Fußweg. (Hausnummern , die nur über Fußwege zu erreichen sind und nicht befahren werden können)
+1 für den Vorschlag von Daniel.
Wenn mein Ziel an einer Fußgängerzone liegt, aber ich da nicht rein fahren darf,
muss ich als Fahrer intelligent genug sein, mich zum nächsten Parkplatz/-haus navigieren zu lassen.
Das ist halt die Crux, die Intelligenten Fahrer sterben immer mehr aus.
Wahrscheinlich sagen deshalb einige Navigationsanbieter in ihren Apps sogar, dass das Ziel in einer eingeschränkten Straße liegt.
Meine Befürchtung bei Privatstraße ist, dass wenn man in der Fußgängerzone die Anlieferung keine zeitlichen Begrenzung hat, da jeder, der nach POI XYZ, der in dieser Fußgängerzone liegt, da hineingeroutet wird. Das Anliegen, dass man zum POI XYZ will, zieht dann aber nicht, es sei denn, man liefert wirklich was an.
Konsequent wäre dann die Straßen, die nur für Anlieferungen frei sind halt als Fußwege mit HN zu bauen und darauf zu hoffen, dass der Lieferant so mutig ist, die Schilder vor Ort zu sehen und in den Fußweg zu fahren.
Ich denke der Nutzen groß, die allgemeinen Nutzer so lange wie möglich vom befahren der Fußgängerzone zu hindern.
Ich denke, dass wir die Karte so editieren sollten, dass sie für die Waze-Zielgruppe am besten geeignet ist.
Das ist aus meiner Sicht weder der LKW-Fahrer, der mit seinem 7,5-Tonner Ware zu den Läden bringt, noch cder Kurierdienst, der mal schnell da hin will. Stattdessen mappen wir für den Otto-Normal-Fahrer.
Wenn der Normalo das Kaufhaus X in der (echten) Fußgängerzone von Stadt Y als Ziel eingibt, dann will er nicht bis dort vor die Haustür geroutet werden, sondern auf für alle öffentlich befahrbaren Straßen möglichst dicht an sein Ziel, und von dort weiter zu Fuß.
Wenn ein Ziel in einer Privatstraße liegt, wird auch in selbige hineingeroutet. Daher würde ich innerstädtische Fußgängerzonen nicht als Privatstraße mappen.
Bei der Zielgruppe möchte ich widersprechen.
Aus persönlicher Sicht nutze ich Waze in einem Einsatzfahrzeug und möchte auch dorthin navigiert werden, wo das Ziel ist und nicht automatisch zur nächsten Parkmöglichkeit. Wir reden ja davon, Möglichkeiten zu schaffen, Ziele zu erreichen unter Beachtung der geltenden Regeln im Straßenverkehr.
… und wer im Straßenverkehr immer nur stupide einer Ansage hinterherfährt, sollte über seine persönliche Eignung nachdenken, ein Fahrzeug zu führen (Auto im Hafenbecken versenkt… im Kreisverkehr links abgebogen… usw. nur mal als Beispiele)
In der Map gibt es leider innerstädtische Fußgängerzonen, in denen der Straßentyp Fußweg und der Straßentyp Fußgängerzone verwendet wird. Da Fußgängerzonen nicht für das Routing genutzt werden können, haben wir begonnen, Fußgängerzone durch Fußweg zu ersetzen und auch Hausnummern auf den Segmenten hinzuzufügen. Um klarer zu machen, welcher Typ verwendet werden soll, kann man den Zusatz routable/non-routable nutzen. Welcher Straßentyp verwendet wird, muss natürlich auch in der Wazeopedia vernünftig beschrieben werden.
Von der Idee, in innerstätischen Fußgängerzonen Straßen oder Privatstraßen einzutragen, nur weil da eventuell Lieferverkehr zugelassen ist, halte ich nichts. Ich möchte solche Fußgängerzonen nicht pflegen, denn auf den Segmenten müssten dann ja auch Beschränkungen für die Lieferzeiten eingetragen werden. Lieferanten kennen ihre Routen und wissen, wo und wann sie in eine Fußgängerzone einfahren dürfen. Der Großteil der Waze-Nutzer ist nicht als Lieferant unterwegs.
Ich verstehe den Wunsch, dass Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten auch in der Fußgängerzone bis vor die Haustür geroutet werden wollen, aber Einsatzkräfte gehören auch nicht zur Hauptzielgruppe von Waze.
Wenn Du für innerstädtische Fußgängerzonen den Straßentyp Fußweg überall dort nutzt, wo man tatsächlich reinfahren kann und den Fußweg an das öffentliche Straßennetz anbindest (also kein Steinpoller, zu schmal oä.), erreichst Du, was Du möchtest. Dann navigiert Waze dein Einsatzfahrzeug zunächst zum dem Ziel am nächsten gelegenen und befahrbaren Eingangspunkt des Fußgänger-Bereiches. Von dort zum Endziel ist dann der kürzeste befahrbare Weg.
Fußgängerzonen, die man als normalsterblicher Autofahrer zu bestimmten Zeiten befahren kann, sind mE als private roads einzutragen. Dann ist ein restricted area drüberzulegen und die restrictions sind einzutragen. Damit können Hotelgäste, die zufahren dürfen, problemlos zufahren, weil sie hineingeroutet werden (und mit Popup gewarnt werden). Alle anderen werden auch mit Popup gewarnt, dass ihr Ziel in einer Fußgängerzone liegt, und können sich zu einem Parkplatz routen lassen. Wir hatten in Salzburg jedes Jahr einige URs, die mitten in die Fußgängerzone geroutet wurden (und nicht hineindurften), seit wir restricted areas in Verwendung haben, gab es keine URs mehr.
Leider können die restricted areas im deutschen Sprachraum nicht mehr als Fußgängerzonen definiert werden, weil die restricted Areas in DE für die Umweltzonen verwendet wurden und je Sprache nur ein Typ restricted area möglich ist (weswegen unsere Fußgängerzonen in AT als Umweltzone angekündigt werden, das ist uns aber für die Funktionalität inzwischen egal und in DE könntet Ihr das natürlich auch einfach für den Komfort in Kauf nehmen).
und nun noch eine Antwort auf das OP:
Danke für den guten Vorschlag.
Ich muss auch immer erst überlegen, welcher der Fußwege routbar ist und welcher nicht (aber nachdem ich wenige Fußwege einzeichne, hat es mich nicht so oft gestört).
Danke für den Anstoß, habe es mit unserem Localisation Team kurz abgestimmt und geändert. Wird in Kürze im WME sein (wann genau weiß niemand).