wie geht ihr eigentlich mit den Blumenkübeln, Pollern, Pfosten um, die manch eine Gemeinde gerne in Wohngebieten aufstellt, um Autofahrer am Abkürzen zu hindern?
Meine momentane Lösung ist, die betroffenen Straßen auf “private road” zu setzen und die durchgängigen Straßen auf “Street” (oder mehr), so dass das Routing außen herum führt, denn meistens sind es ja kleine Straßen/Wege, die davon betroffen sind. Bei mir im Kaff funktioniert das mittlerweile einwandfrei und ich werde nicht mehr quer durch geleitet.
Andererseits sind diese Straßen ja offiziell befahrbar und keineswegs privat oder für den Verkehr gesperrt. Von daher wäre eine technisch korrekte Lösung wohl eher, an der Stelle des Blumenkübels ein Stückchen “Fußweg” einzufügen. Wie wird das offiziell gehandhabt?
es bleibt ja eine öffentliche Straße, also wäre ich gegen “private road” - durch das tendenziell langsamere Durchfahren dieser Straßen “weiß” waze auch irgendwann, dass es außenrum schneller geht und routet dann auch so.
(ich hatte bei dem Titel übrigens Angst, dass du für jeden Blumenkübel die Straßen splitten wolltest…)
Um ehrlich zu sein, kapiere ich nicht zu 100% was du meinst…
Stehen diese Hindernisse die du meinst (egal welcher Art) nur an einem Ende der Straße? Oder versperren sie die Straße komplett?
Wäre es nur an einer Seite, würde ich Straße lassen und an der Node des Hindernisses die Turns entsprechend Hard restricten.
bin ich davon ausgegangen, dass es sich um Einengungen an den Seiten handelt.
Wenn der Weg komlett versperrt wird, ist die Straße ja nicht mal privat befahrbar. Dann kann man ein kleines Stückchen Fußweg an die Stelle machen und waze routet auch nicht durch.
Naja. Es gibt so Straßen, da ist am Ende ein poller. Den können Busse und Taxis runterfahren lassen. Ist also bis zum poller komplett befahrbar. Da würde ich es eben, wie oben geschrieben, handhaben.
Wenn es sich nur um Verengungen auf einer Straßenseite handelt, dann macht man gar nix.
Denn wie du schreibst, lernt waze die Geschwindigkeiten
Fußwege am Ende ist gar nichts, denn sind sie Verbunden, werden sie geroutet. Straßen mit Pollern, die nicht für Normalverkehr durchgeroutet werden sollen, sind ganz klar privat roads. Alles was normal befahrbahr ist, ob nun verengend oder Verkehrsberuhigend dargestellt ist eine normale Straße.
Ich hab schon alles mögliche gesehen, Fußwege die mit Poller angeschrieben sind aber verbunden sind durch normale Straßen, da hilft die ganz Mühe nichts, denn da wird geroutet. Leider.
Merke gerade, dass ich mich wohl missverständlich ausgedrückt habe. Es ging nicht um die berühmten Blumenkübel in 30er Zonen, mit denen die Straße enger gemacht wird, sondern um echte, die Durchfahrt für zweiachsige Fahrzeuge versperrende, Hindernisse.
Bei uns im Kaff stehen die gerne mal auf halber Strecke der Straße, d.h. zum Blümchenweg 1-5 kommt man nur “von links” hin und zum Blümchenweg 6-10 nur von “rechts”.
D.h. ich lasse das jetzt auf private road, damit der normale Verkehr nicht durch den Blümchenweg geroutet wird.
Dabei sehe ich aber folgendes Problem: Angenommen, ich befinde mich “links” vom Blümchenweg und möchte zu Hausnummer 7. Dann würde mich Waze wahrscheinlich den Blümchenweg entlang schicken und ich würde am Poller in der Mitte scheitern. Deshalb mein Gedanke, den Poller in der Mitte durch ein Stückchen Fußweg zu simulieren, in der Hoffnung, dass das Routing dann garantiert außen herum führt.
So wie Du es jetzt beschreibst wäre es aber die Fußweg-Variante. Bzw. Auch ein Stück ohne Segment wäre möglich. Waze ist und hoffentlich bleibt auch eine Autofahrer-App.
Warum so umständlich? Einfach das Stück Fußweg weglassen und die beiden Kreuzungen nicht verbinden. Sprich ein Abstand dazwischen lassen. Kannst ja auch ganz nah zoomen und die beiden so nah zusammen das man nicht merkt das die auseinander sind.
Abgesehen davon, dass ich hier auch keinen Fußweg einzeichnen würde, würde ich gerne für diese immer wiederkehrende Aussage mal einen Beweis sehen.
Ich hab’ das schon hundertmal geschrieben: Waze routet nur dann über Fußwege, wenn der Waze client selber als letzten Ausweg selber eine Route berechnet, weil er mit dem Routingserver bei einer notwendigen Neuberechnung nicht kommunizieren kann. Diesen Fall kann man getrost völlig ignorieren, denn dabei kommt sowieso außschließlich Schwachsinn bei rum, total egal ob nun Fußwege in der Karte sind oder nicht.
Der Routingserver routet NIE über Fußwege. Das Gegenteil hätte ich gerne bewiesen.
Beweise? Für ein entfernt aktuelles Waze? Nein. Ich finde eine einmal irgendwo aufgestellte Behauptung, die seitdem sich selber ungeprüft endlos weiter befruchtet. Vielleicht hat Waze das vor X Jahren tatsächlich mal irgendwann für ein paar Tage getan.
Wenn Waze das wirklich tut, muss das ja leicht nachzuweisen sein. Richtiger Start und Endpunkt, und los geht’s.
Egal. Nicht aufregen…viel zu warm draussen …
Hauptsache Blumenkübel werden nicht mit Fusswegen verwechselt.
Also nochmals : wenn eine Strasse in der Mitte mit einem Blumenkübel versperrt ist, die Strasse in zwei Sackgassen auftrennen und NICHT miteinander verbinden. Das ist nicht der einzige, aber der SICHERSTE weg