Thematik der Sperrungen in Waze im D-Raum

Hallo alle zusammen,

Ich möchte hier nochmal die Thematik Closures ansprechen, bei der ich mit MrDonut261 übereinstimme.

I. Erlaubnis zum Eintragen von Closures
Für den deutschen Raum liegt die Erlaubnis zum Eintragen der Closures ja bei L4 (100.000 Edits). Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Schutz vor Vandalismus. Generell ist die Closure in ihrer Funktion schon gegen Vandalismus geschützt, da sie sich bei Durchfahrt aufheben, bzw. schnell rausnehmen lässt, v.a. im Vergleich zur behäbigen TBR Funktion, die auf Straßenniveau eintragbar ist.

Weiterhin als Vergleich, mit L3 kann man bereits komplexe Kreuzungen mit Bundesstraßen editieren, wobei auch vielfältigere Fehler unterlaufen können als das bloße Eintragen von Straße, Anfangs- und Endzeitpunkt, was als L1 ebenfalls bereits mit TBR geübt werden kann. Soweit zur Fehleranfälligkeit. Somit wäre eher die Frage, ob jemand einfach vertrauenswürdig genug für Closures ist. Aber um das festzustellen, bedürfte es vielleicht nicht die investierte Zeit bist zum erreichen von L4 (siehe nächster Punkt). Das würde die Motivation neuer Editoren eventuell auch noch erhöhen.

Problematisch ist auch einfach, dass es immer schwieriger wird, zu leveln, da die noch ausstehenden Details immer weniger werden. Aus eigener Erfahrung habe ich jetzt rund 7500 Edits bei 6 Gebieten, die ich recht gut kenne, und ich schon ziemlich viel Freizeit in das Waze Projekt investiert habe. Sperrungen treten immer wieder auf, aber durch das Melden über das Formular bekommt man auch keine neuen Edits.

Schließlich möchte ich hierzu auf meinen internationalen Post verweisen, indem ich auch einige Zustimmung erhalten habe, bzw. den Vergleich, dass in den USA L3. notwendig ist.

Dort fand ich auch meinen jetzigen Vorschlag:

Sperrungen sollten ab einem Level über dem Level des betroffenen Segmentes editierbar sein, wobei L4 weiterhin überall sperren kann. Ich als L2 kann somit gerade mal alle “normalen” weißen Straßen auf L1 in meinem Gebiet sperren.
Eventuell könnte als Ergänzung die Funktion des Trusted Junior Editors mehr in den Vordergrund gerückt werden.

II. Vorzugsweise Verwendung von Closures ggü. TBR

Des weiteren möchte ich in dem Zuge nochmal das o.g. Thema erwähnen aus folgenden Gründen:

  • Closures lassen sich zwar direkt mit Wirkung auf das Routing eintragen, heben sich aber selbstständig
    auch wieder auf und sind flexibel editierbar (deswegen mein Vorschlag gegen Vandalismus: L der
    Straße +1, bis L4)
  • Closures werden farblich markiert (eine mir bekannte Dauerbaustelle, Vollsperrung, wird als
    befahrbare Straße angezeigt, nur wird drum herum geroutet)
  • “Restrictions” sind vielleicht als “Eigenschaft” der Straße passender, wie “frei für Taxis” etc. (hängt mit
    der Existenz/ Beschaffenheit des
    Segments zusammen, Sperrungen dagegen kommen und gehen -> dafür temporäre Closures)

III. Änderungsvorschläge des Sperrformulars

Vollständigkeitshalber hier mal noch bereits bestehende Vorschläge zur Optimierung des Sperrformulars im Sinne einer weiteren Gruppierung der Informationen, die zu einer Vereinfachung führen könnten.

Ich bzw. wir hoffen, dass es trotz des recht festen Status quo’s vielleicht noch die Möglichkeit der Änderungen gibt, besonders aufgrund des zeitintensiven Levelns und der Eigenschaft der Closure als “Sperrung”.

MrDonut261, FasterinoSpeederino