Ich bin der Meinung, dass hier in D einfach zu wenig Nutzer unterwegs sind. Schaut man sich die Livemap an, sieht man, dass in F, CH u I z.B. wesentlich mehr User unterwegs sind und somit das System dort wirkungsvoller “reifen” kann.
Ich bin hier im Raum KA und meine, dass es hier einer Sisyphusarbeit gleich kommt, zumindest die wichtigen Straßen zu mappen. Bekannte Ortschaften außerhalb sind meistens leer, von mir bis zu meiner Arbeit nach KA gibt es Routings, die gibt es gar nicht. Die bekannten und einfachen Routings werden gar nicht erst vorgeschlagen, weil mal wieder ein Abbiegeverbot besteht, oder es auf einer geraden Straße nicht mehr weiter gerade aus geht.
Schaue ich mir Durlach an (welches ich heute mittag im Kern ein wenig auf Vordermann gebracht habe) dann frag ich mich, wer war hier vor mir am am Mappen? Alles ein bisschen und nicht richtig.
Und so sieht es fast überall aus.
Sicher mag es Leute wie argon oder srv-biker geben, die Stunden am Tag damit verbringen, die Map auf Vordermann zu bringen; aber das ist selbst bei jeweils 1mio Edits ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich benötige mehrere Stunden, um ein ungemapptes Viertel in der Größe eines Quadratkilometers zu bearbeiten.
Ich sehe hierin keinen Erfolg für mich und kein Ergebnis für andere.
Ich sehe Waze als total geniales System, aber ohne Nutzer nicht zu gebrauchen
Ich frag mich also:
Warum macht ihr so viel für diese Firma, wenn es doch eh nichts bringt?!
Warum investiert der Einzelne soooo viele Stunden?
Und: Seht ihr wirklich eine Zukunft für Waze bei der Konkurrenz wie TomTom, Navigon, Sygic und das wohl neueste und innovativste System Skobbler?
Ich bin sehr auf Eure Meinungen gespannt und wünsche einen netten Abend.